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Ein Hauch von Winter erfasst Österreich

11. Okt 2020 · Lesedauer 3 min

In der kommenden Woche klopft ganz zaghaft der Winter an die Tür. Die Meteorologen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) prognostizierten, dass die Temperaturen teilweise nur noch einstellig sind - sogar Minusgrade sind schon dabei - und die Schneefallgrenze sinkt. Die neue Woche startet unterkühlt und niederschlagsreich, diese wechselhafte Wetterphase wird sich einige Tage lang fortsetzen.

Am Montag ist es meist dicht bewölkt. Dabei regnet es zunächst nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden, im Osten und am Alpenostrand und im Grazer Becken verbreitet, in den östlichen Landesteilen auch kräftig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800 und 1.300 Meter Seehöhe. Im Tagesverlauf lässt aber der Niederschlag langsam nach und von Westen und Süden beginnt die Wolkendecke aufzulockern. Am längsten muss über dem östlichen Flachland sowie im Nordstau der Alpen mit Niederschlag gerechnet werden. Weitgehend trocken und zumindest zeitweise sonnig geht es nur zwischen Osttirol und Unterkärnten durch den Tag. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Nordwest bis Nord. Nach zwei bis neun Grad in der Früh, am Nachmittag sechs bis 13 Grad.

Etwa östlich der Linie Linz-Graz dominieren am Dienstag bis weit in den Nachmittag hinein dichte Wolken, aus denen es anhaltend und verbreitet regnet. Bei einer Schneefallgrenze zwischen rund 900 und 1.300 Meter Seehöhe liegt der Niederschlagsschwerpunkt aber im Nordosten. Bis zum Abend lässt schließlich von Westen und Süden der Niederschlag nach und die Chancen auf Sonnenschein steigen. In den westlichen Landesteilen gibt es bei einem Mix aus vielen dichten Wolken und etwas Sonnenschein anfangs noch kurze Schauer. In Osttirol und Kärnten überwiegt hingegen nach Auflösung letzter Nebelreste das sonnige Wetter. Der Wind bläst mäßig, im Wiener Becken sowie in Föhntälern an der Alpensüdseite auch lebhaft, meist aus nordwestlicher Richtung. In der Früh belaufen sich in die Temperaturen bei zwei bis neun Grad, nachmittags sieben bis 14 Grad.

Am Mittwoch überwiegt zwischen zwei Tiefdruckzentren in Österreich bei meist aufgelockerter Bewölkung ganztägig trockenes Wetter, in einigen Landesteilen scheint die Sonne sogar mehrere Stunden lang nahezu ungetrübt. Im äußersten Nordosten kann sich allerdings noch ein Tiefausläufer mit stärkerer Bewölkung bemerkbar machen, Niederschläge sind hierbei durchaus möglich. Im Norden und Osten weht der Wind aus West bis Nordwest oft sehr lebhaft, regional auch kräftig, ansonsten ist es eher schwach windig. Frühtemperaturen liegen bereits bei minus zwei bis plus acht Grad. Tageshöchsttemperaturen neun bis 16 Grad.

Im Norden und am Alpennordrand werden am Donnerstag einige Auflockerungen und vorübergehend kaum Regenwolken erwartet. Einzelne Sonnenfenster sind dabei möglich. Sonst halten sich hingegen meist dichte Wolken, und im Süden regnet es von der Früh weg häufig. Die Schneefallgrenze steigt aber zum Teil deutlich über 1.500 Meter Seehöhe. Am Nachmittag und Abend verlagert sich das Niederschlagsgebiet allmählich nordwärts, während Regen und Schneefall im Süden abklingen. Der Wind weht meist nur schwach bis mäßig, hauptsächlich aus West bis Nord. Die Frühtemperaturen erreichen minus zwei bis plus sieben, Tageshöchsttemperaturen sieben bis 14 Grad.

Am Freitag sind über der Nordhälfte Österreichs viele Wolken anzutreffen, die auch immer wieder Regen oder Regenschauer und bereits oberhalb von ca. 1.000 bis 1.300 Meter etwas Neuschnee bringen. Es gibt nur wenige Aufhellungen. Im Süden hingegen reißt die Bewölkung wiederholt auf, sodass öfter die Sonne zur Geltung kommt. Der Wind bläst teils mäßig, am Alpenostrand und in manchen Föhnschneisen in Osttirol, Kärnten und der Steiermark auch lebhaft, meist aus nordwestlicher bis nördlicher Richtung. Die Frühtemperaturen belaufen sich bei ein bis neun, Tageshöchsttemperaturen meist nur bei sieben bis 13 Grad.

Quelle: Agenturen