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Ein Brandopfer von Crans-Montana noch auf Intensivstation

Heute, 15:40 · Lesedauer 1 min

Neun Wochen nach der Brand-Katastrophe von Crans-Montana in der Schweiz befindet sich immer noch eine Person, die schwer verletzt überlebt hat, auf der Intensivstation. Sie werde im Kinderspital Zürich behandelt, berichtete der schweizerische Verbund Katastrophenmedizin (Katamed). Von den einst mehr als 100 Verletzten werden noch 18 weitere in Spitälern und Reha-Kliniken in der Schweiz behandelt, ebenso 26 in Kliniken im Ausland.

Mitte Februar waren noch fast 60 Personen stationär in Behandlung gewesen. Bei dem Brand in der Bar Le Constellation bei einer Silvesterparty waren 41 überwiegend junge Menschen ums Leben gekommen. Funkensprühende Partyfontänen hatten den Brand ausgelöst. Gegen das Betreiberpaar sowie Sicherheitsbeauftragte der Gemeinde Crans-Montana wird ermittelt. Die Staatsanwaltschaft führt eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung.

Zusammenfassung
  • Neun Wochen nach dem Brand in Crans-Montana wird ein schwer verletztes Opfer weiterhin auf der Intensivstation des Kinderspitals Zürich behandelt.
  • Von den mehr als 100 Verletzten werden aktuell noch 18 Personen in Schweizer Spitälern und Reha-Kliniken sowie 26 im Ausland versorgt.
  • Bei dem Brand in der Bar Le Constellation am Silvesterabend kamen 41 überwiegend junge Menschen ums Leben, die Ermittlungen gegen die Betreiber und Sicherheitsverantwortlichen laufen wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung.