Earth Hour: Am 28. März gehen wieder die Lichter aus
"Klimaschutz ist in den letzten Jahren oft im Schatten gestanden, viele Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger bremsen weiterhin mit aller Kraft oder - schlimmer noch - haben den Rückwärtsgang eingelegt", so das Staatsoberhaupt. "Mit dem gemeinsamen Zeichen der Earth Hour für den Klimaschutz erinnern wir daran, dass wir viel mehr tun müssen, um unser Klima - um uns - zu schützen. Denn im Rückwärtsgang werden wir keine Klimaziele erreichen."
WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides bezeichnete die Earth Hour als "weltweiten Weckruf" an die Politik. "Angesichts der Klima- und Biodiversitätskrise ist entschlossenes Handeln dringender denn je. Alle politisch Verantwortlichen stehen in der Pflicht", sagt Johanides. Klima- und Naturschutz müssten auch inmitten geopolitischer Krisen oberste Priorität haben.
Die Earth Hour hat sich laut WWF seit ihrer ersten Auflage am 31. März 2007 zu einer der größten Klima- und Umweltschutzaktionen entwickelt. Neben dem symbolischen Licht-Aus-Moment sollen möglichst viele Menschen "eine Stunde für die Erde" widmen. Ziel sei, Bewusstsein zu schaffen und konkretes Engagement zu fördern. Tipps für Gemeinden, Unternehmen und Haushalte stellt der WWF auf seiner Website zur Verfügung.
(S E R V I C E - https://www.wwf.at/earthhour/ )
Zusammenfassung
- Am 28. März findet von 20.30 bis 21.30 Uhr zum 20. Mal die WWF Earth Hour statt, bei der weltweit Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten für eine Stunde das Licht ausschalten.
- Bundespräsident Alexander Van der Bellen und WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides rufen dazu auf, mit der Teilnahme ein Zeichen für Klima- und Naturschutz zu setzen und betonen die Dringlichkeit politischen Handelns.
- Seit ihrer Gründung 2007 in Sydney beteiligen sich jährlich Millionen Menschen an der Earth Hour, die sich zu einer der größten Klima- und Umweltschutzaktionen weltweit entwickelt hat.
