Drohne störte Rettungseinsatz im Skigebiet Gerlitzen
Der Vorfall trug sich bereits am 30. Dezember am frühen Nachmittag zu, hieß es am Freitagabend. "Als der Hubschrauber gelandet war, tauchte plötzlich eine Drohne im Nahbereich auf", so die Exekutive. Zu diesem Zeitpunkt überflog zudem der Rettungshubschrauber ALPIN 1 die Gerlitzen, der sich nach einer Patientenübergabe im Landeskrankenhaus Villach am Rückweg zum Stützpunkt befand. Dessen Pilot "wurde über Funk vor der Drohne, welche für den Hubschrauber im Flug eine erhebliche Gefahr darstellt, gewarnt und konnte so seine Flugbahn anpassen", berichtete die Landespolizeidirektion.
Der 14-Jährige habe die Drohne vom Balkon eines Hotelzimmers aus gestartet und den Flug außerhalb seines Sichtbereichs über die Kameraaufzeichnung des Fluggeräts durchgeführt. Seine Mutter sei anwesend gewesen. Die Drohne war laut Polizei weder registriert noch konnte eine Haftpflichtversicherung vorgewiesen werden. "Es erfolgt eine Anzeige nach dem Luftfahrtgesetz an die BH Villach", hieß es.
Zusammenfassung
- Ein 14-jähriger deutscher Urlauber störte am 30. Dezember im Skigebiet Gerlitzen einen Rettungshubschrauber-Einsatz, indem er eine nicht registrierte Drohne mehrfach "relativ knapp" am Helikopter ARA 3 vorbeifliegen ließ.
- Auch der zweite Rettungshubschrauber ALPIN 1 wurde über Funk vor der Drohne gewarnt und konnte seine Flugbahn nach einer Patientenübergabe anpassen.
- Die Polizei stellte fest, dass für die Drohne keine Haftpflichtversicherung bestand und erstattete Anzeige nach dem Luftfahrtgesetz an die BH Villach.
