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Drei Tote bei Überschwemmungen in der Ukraine

Juni 24, 2020 · Lesedauer 1 min

Im Westen der Ukraine der Westukraine sind bei Überschwemmungen drei Menschen ums Leben gekommen. "Die Lage ist kritisch", sagte Regierungschef Denis Schmigal am Mittwoch über das Hochwasser. Gemeinsam mit seinem Innenminister flog er in das Katastrophengebiet. Am stärksten betroffen ist die Region Ivano-Frankivsk an der rumänischen Grenze.

Wegen des Hochwassers mussten hunderte Menschen ihre Häuser verlassen. In der Stadt Galitsch wurde ein Krankenhaus evakuiert. Die Behörden sprachen von den verheerendsten Überschwemmungen seit einem Jahrzehnt. 2008 waren bei Überschwemmungen in der Ukraine 39 Menschen ums Leben gekommen.

In den vergangenen Tagen waren mancherorts 70 Prozent der sonst üblichen monatlichen Regenmenge niedergegangen, wie Innenminister Arsen Avakov sagte. Über 100 Kilometer Straßen und rund 90 Brücken seien zerstört worden.

Einige Experten machen groß angelegte und oft illegale Rodungen für das Hochwasser verantwortlich. Dadurch fehlten Bäume, die normalerweise den Abfluss des Regenwassers eindämmen würden.

Quelle: Agenturen