Die Seilbahn-Katastrophe von Kaprun jährt sich zum 25. Mal
Kurz nach 9.00 Uhr war an diesem Novembersamstag im Führerhaus der Zuggarnitur im Heizstrahler Feuer ausgebrochen. Austretendes Öl aus einer gerissenen Hydraulikleitung entfachte den Brand explosionsartig. Durch die Kaminwirkung im Tunnel breiteten sich die Flammen blitzschnell auf die komplette Seilbahngarnitur aus. Die Staatsanwaltschaft klagte in der Folge 16 Menschen an, alle wurden aber rechtskräftig freigesprochen. Dass die Justiz im Strafverfahren keine Schuldigen für das Feuerinferno gefunden hat, sorgt bei vielen Angehörigen bis heute für Unverständnis.
Zusammenfassung
- Am 11. November 2000 kamen beim Brand in der Standseilbahn auf das Kitzsteinhorn 155 Menschen ums Leben, nur zwölf überlebten das Unglück.
- Zum 25. Jahrestag findet wie jedes Jahr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst nahe der Talstation statt, an dem Angehörige sowie Vertreter der Gletscherbahnen, Blaulichtorganisationen und Gemeinde teilnehmen.
- Obwohl die Staatsanwaltschaft 16 Personen anklagte, wurden alle freigesprochen, was bei vielen Angehörigen bis heute für Unverständnis sorgt.
