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Deutschland: Auto rast in Fußgängerzone - Vier Tote, vier Schwerverletzte

01. Dez 2020 · Lesedauer 2 min

In der deutschen Stadt Trier hat ein Mann mit einem Auto mehrere Menschen in einer Fußgängerzone angefahren. Dabei gab es vier Todesopfer und vier Schwerverletzte.

In der Fußgängerzone in Trier sind mehrere Menschen von einem Autofahrer angefahren worden. Ein 51-jähriger Deutscher ist mit seinem Geländewagen in die Innenstadt der im Westen von Rheinland-Pfalz gelegenen Stadt gefahren.

Amokfahrt in Trier: Vier Tote, vier Schwerverletzte

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstagabend gaben der Oberbürgermeister von Trier, Wolfram Leibe; der rheinland-pfälzischer Innenminister Roger Lewentz sowie Vertreter der Polizeieinsatzkräfte und Staatsanwaltschaft bekannt, das es vier Todesopfer und vier Schwerverletzte bei der Amokfahrt gab. Unter den Todesopfern war auch ein neun Monate altes Baby. 

"Ich glaube, es ist der schwärzeste Tag der Stadt Trier nach dem Zweiten Weltkrieg", Oberbürgermeister Leibe. 

Täter fuhr "Zickzacklinien" in der Fußgängerzone

Der 51-jährige wird derzeit vernommen, es gibt aktuell keine Anhaltspunkte für ein politisches oder religiöses Motiv. Es sollen Anhaltspunkte für ein psychiatrisches Krankheitsbild vorhanden sein, ein entsprechendes Gutachten wird erstellt.

Der deutsche Staatsbürger war zum Tatzeitpunkt alkoholisiert, ein Atemalkoholwert von 1,4 Promille wurde festgestellt. Laut Innenministers Lewentz fuhr der Täter "Zickzacklinien", um größtmöglichen Schaden anzurichten.

Fahrer ist 51-jähriger Deutscher

Beim festgenommenen Fahrer handelt es sich um einen 51-jährigen deutschen Staatsbürger, wie die Polizei bei einer Pressekonferenz mitteilte, Er befindet sich in Haft.

Die Trierer Innenstadt ist derzeit weiterhin abgesperrt. Die Spurensicherung sei vor Ort und würde Beweise sichern, hieß es. Deshalb solle die Bevölkerung die Innenstadt weiterhin meiden.

Quelle: Redaktion / hos