AFP

Demonstranten planen "Sternmarsch" beim G7-Gipfel

27. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Mehrere Gruppen von Demonstranten sind zum G7-Gipfel zu verschiedenen Fahrrad- und Wandertouren rund um Garmisch-Partenkirchen aufgebrochen.

Begleitet wurden die wenigen Aktivisten von einem großen Polizeiaufgebot. So starteten am Montag nach dpa-Schätzung rund 100 Demonstranten in Garmisch-Partenkirchen zusammen mit mehreren Polizeiwagen und Dutzenden Polizisten zu Fuß oder auf dem Rad. Für den mehrere Stunden langen "Sternmarsch" gab es strikte Auflagen.

Aktivisten nicht nur aus ganz Deutschland demonstrieren

So dürfen etwa die Wege nicht verlassen werden, Hunde müssen angeleint sein. Auch Pyrotechnik ist verboten, "wir wollen auch keinen Waldbrand verursachen", sagte Organisator Franz . Auch Pyrotechnik ist verboten, "wir wollen auch keinen Waldbrand verursachen", sagte Organisator Franz Haslbeck.

Demonstranten dürfen nicht in die Nähe

Zugleich gibt es weitere Touren von Aktivisten - jedoch darf nur eine Gruppe in Sichtweite von Schloss Elmau, wo die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten demokratischen Industrienationen tagen. Die G7-Kritiker müssen etwa eine halben Kilometer vom Schloss entfernt bleiben. Mit einem Bus werden sie zu einer Versammlungsfläche in der Gegend gefahren. Die Veranstalter kritisieren, dass sie nicht wie ursprünglich anvisiert nahe genug am Schloss demonstrieren können.

Sie waren zuvor vor dem Verwaltungsgericht München und dem Verwaltungsgerichtshof mit ihrem Antrag gescheitert, 200 Meter näher ans Schloss heran zu dürfen, wie Sprecher der Gerichte am Montag der dpa mitteilten. Das Verwaltungsgericht München begründete die Ablehnung mit Sicherheitsbedenken, die der Freistaat geäußert hatte.

Quelle: Agenturen / Redaktion / koa