APA - Austria Presse Agentur

Das Wetter schickt einen "winterlichen Gruß"

08. Okt 2020 · Lesedauer 3 min

Das Wetter schickt am (mitunter noch sonnigen) Samstag und vor allem Sonntag "einen winterlichen Gruß", wie die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in ihrer Prognose vom Donnerstag schrieb. Die Schneefallgrenze sinkt, die Temperaturen auch. Der Start in die nächste Arbeitswoche wird teilweise trüb.

Am Freitag scheint die Sonne, einige hohe, überwiegend aber dünne Wolkenfelder ziehen durch. Tagsüber streifen von Westen her auch ein paar mittelhohe Wolkenfelder. Der Wind weht generell nur schwach aus Südost bis West mit Frühtemperaturen zwischen vier und zehn Grad sowie Tageshöchstwerten von 16 bis 22 Grad.

In der Früh ist es am Samstag noch überall trocken und häufig scheint die Sonne, die ersten dichten Wolken treffen in Vorarlberg schon ein. Im Laufe des Tages trübt es sich von Nordwesten her mit einer Kaltfront immer mehr ein, Regenfälle breiten sich aus. Die Schneefallgrenze sinkt langsam gegen 1.500 Meter. Ganz im Osten und Süden bleibt es voraussichtlich noch bis zum Abend niederschlagsfrei. Im Zuge der Front dreht der Wind auf West bis Nordwest und frischt mäßig bis lebhaft auf. Nach drei bis elf Grad in der Früh klettert das Thermometer am Tag auf elf bis 20 Grad.

Neben einer Kaltfront ist am Sonntag ein Tief über Oberitalien für Österreich wetterbestimmend. Damit dominieren insgesamt dichte Wolken und im Tagesverlauf breitet sich Regen von Süden über den Alpenhauptkamm auf alle Landesteile aus. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 und 1.400 Metern Seehöhe. Chancen auf Sonnenschein sind allgemein gering, etwas höher sind sie lediglich nachmittags im äußersten Westen. Der Wind weht schwach bis mäßig, besonders im Wiener Becken und im Burgenland auch lebhaft, meist aus nordwestlicher Richtung. Die Temperaturen erreichen morgens drei bis elf Grad, am Tag nicht mehr als sechs bis 13 Grad.

Die neue Woche startet mit zahlreichen dichten Wolken. Vor allem nördlich des Alpenhauptkammes sowie im Norden und Osten regnet es bei einer Schneefallgrenze um 1.000 Meter Seehöhe noch örtlich. Allmählich lässt jedoch der Niederschlag nach und bis zum Abend gibt es schließlich einen steten Wechsel von Sonnenschein und dichten Wolken. Im Süden zeigt sich bereits am Vormittag die Sonne öfters. Die vorherrschende Windrichtung ist West bis Nordwest. Aus ihr weht der Wind schwach bis mäßig, im Wiener Becken und am Alpenostrand sowie in den Nordföhntälern an der Alpensüdseite mitunter auch lebhaft (ein bis acht Grad in der Früh, tagsüber sechs bis 14 Grad).

Während im Osten und Südosten am Dienstag bereits am Vormittag oft dichte Wolken dominieren, beginnt in der Westhälfte der Tag sonnig. Im Tagesverlauf breitet sich von Kärnten und dem Grazer Becken Regen langsam in Richtung Norden aus. Bis zum Abend regnet es schließlich östlich der Linie Linz-Klagenfurt verbreitet und teils kräftig. Die Schneefallgrenze liegt um 1.000 Meter Seehöhe. Auch im Westen werden die Wolken langsam dichter. Allerdings bleibt es hier von kurzen Schauern abgesehen, oft trocken. Der Wind kommt aus nordwestlichen Richtungen und weht vor allem im Wiener Becken und am Alpenostrand teils mäßig. Es bleibt frisch: Minus ein bis plus acht Grad hat es in der Früh, sechs bis 13 Grad am Tag.

Quelle: Agenturen