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Corona: Über 13.000 Todesopfer in Österreich

09. Dez. 2021 · Lesedauer 3 min

Mittlerweile sind mehr als 13.000 Menschen seit Pandemiebeginn vor 654 Tagen in Österreich an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Zwei Tage vor dem Ende des Lockdowns in weiten Teilen Österreichs sind am Donnerstag 4.437 Neuinfektionen registriert worden - bei deutlich weniger Testungen am gestrigen Feiertag. Außerdem kamen 32 weitere Corona-Tote hinzu. Mehr als 13.000 Menschen sind seit Pandemiebeginn in Österreich bereits an den Folgen einer Infektion gestorben. Am Donnerstag mussten noch 627 Schwerkranke auf Intensivstationen behandelt werden, insgesamt lagen 2.813 Infizierte im Spital.

Die 4.437 neuen Fälle liegen unter dem Sieben-Tage-Schnitt von 5.456 Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner sank auf 427,6. Nunmehr gab es in Österreich 84.559 bestätigte aktive Fälle. Mehr als sechs Millionen Menschen verfügten am Donnerstag über ein gültiges Impfzertifikat. Am Feiertag waren knapp 55.000 Impfungen verabreicht worden.

Insgesamt 2.813 Infizierte lagen am Donnerstag im Krankenhaus, um 97 weniger als am Vortag. Innerhalb einer Woche ging die Zahl der Spitalspatienten um 428 zurück. Sehr hoch ist noch die Auslastung der Intensivstationen. Kurz vor dem Ende des Lockdowns im Großteil Österreichs lagen noch 627 Schwerkranke auf Intensivstationen, davon mit 111 die meisten in Oberösterreich. Niederösterreich meldete am Donnerstag Covid-19-Patienten auf ICUs, Wien 105.

654 Tage Pandemie in Österreich

Vor 654 Tagen, am 25. Februar 2020, hat es in Österreich die ersten bestätigten Fälle gegeben. Am 12. März 2020 war das erste Todesopfer gemeldet worden. Genau 638 Tage später sind 13.011 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Allein in der vergangenen Woche kamen im Schnitt täglich 55,1 Tote hinzu, in der abgelaufenen Woche wurden 386 Todesfälle registriert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie bereits 145,7 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

In Relation zur Bevölkerung gab es die meisten Opfer in der Steiermark (191,1 pro 100.000 Einwohner) und in Kärnten (177,2 Tote pro 100.000 Einwohner). Nur noch Tirol mit 99,9 Toten pro 100.000 Einwohner und Vorarlberg mit 98,2 pro 100.000 Einwohner verzeichneten kurz vor Ende des vierten österreichweit harten Lockdowns zweistellige Todesraten.

Insgesamt 1.217.436 bestätigte Fälle

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich 1.217.436 bestätigte Fälle gegeben. Als genesen gelten 1.119.866 Personen. Die meisten Neuinfektionen seit Mittwoch meldete Niederösterreich mit 871, gefolgt von 646 in Salzburg und 580 in Kärnten. Die Steiermark registrierte 558 weitere Infizierte, Wien 535 und Tirol 448. In Vorarlberg gab es 334 bestätigte neue Fälle und im Burgenland 126.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 372.659 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 287.584 aussagekräftige PCR-Tests, 1,5 Prozent fielen positiv aus. Im Schnitt wurden in der abgelaufenen Woche täglich 368.625 PCR-Proben untersucht, 1,5 Prozent lieferten positive Ergebnisse.

Exakt 54.808 Impfungen sind am Mittwoch durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.433.967 Bewohnerinnen und Bewohner bereits zumindest eine Impfung erhalten. Genau 6.054.754 Menschen und somit 67,8 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Von den 54.808 Impfungen am Mittwoch waren 5.849 Erststiche, das sind 10,67 Prozent. 9.196 Impfungen waren Zweitstiche. Die 39.763 Drittstiche am Mittwoch machten 72,55 Prozent aller durchgeführten Impfungen aus.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 62 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 67,8 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 72 Prozent. 75 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 82,4 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 86,2 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 89,9 Prozent und die Gruppe 85plus 86,1 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 0,9 Prozent ausgewiesen.

Quelle: Agenturen