Corona-Leugner versuchen, Mann aus Intensivstation mitzunehmen

27. Jan 2021 · Lesedauer 2 min

Corona-Leugner drangen in eine Intensivstation in Großbritannien ein und wollten einen schwer kranken Patienten mitnehmen. Sie trugen keine Masken und beschimpften das medizinische Personal.

Ein Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker aus Südengland wollte in Begleitung einiger Gleichgesinnter einen älteren, schwerkranken Patienten aus der Intensivstation des East Surrey Hospital in Redhill bringen, wie die "Daily Mail" berichtet. Tobe Hayden Leigh, der seine Tat auch auf einem inzwischen von YouTube entfernten Video zeigte, behauptete, der Kranke sei ein Freund von ihm und verlangte, dass das medizinische Personal ihn von lebenserhaltenden Maschinen nehme, damit er das Spital verlassen kann. Die Ärzte warnten Leigh, dass der Zustand des Patienten lebensbedrohlich sei. "Er könnte jeden Moment tot umfallen", machten ihn die Ärzte auf den Ernst der Situation aufmerksam. 

Corona-Leugner beschimpfte medizinisches Personal 

Der Eindringling beschimpfte daraufhin das Personal. Die Spitalsangestellten warnten die Corona-Leugner, dass sie sich und andere mit ihrem Verhalten - sie trugen unter anderem keine Masken - in Gefahr brächten. Die Antwort: "Das ist unser eigenes Risiko."

Der stark hustende Patient, nahm seine Sauerstoffmaske ab und wollte das Spital ebenfalls verlassen. Das Fachpersonal wies ihn darauf hin, dass er das nicht überleben würde. 

Security brachte Corona-Leugner aus der Intensivstation

Leigh, der darauf beharrte, dass er keine Maske tragen müsse, wollte von Ärzten und Pflegern unter anderem wissen, ob die Existenz von Corona überhaupt bewiesen sei. Zwanzig Minuten lang weigerte er sich, trotz wiederholter Aufforderungen, die Station zu verlassen. Schließlich brachten ihn Security aus dem Krankenhaus. Zwei der Eindringlinge wurden von der Polizei wegen Nichteinhaltung von Corona-Schutzmaßnahmen belangt. Weitere Ermittlungen sollen folgen. 

Quelle: Redaktion / lam