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Live-Ticker zur Corona-Krise: Zahlen ein "erfreuliches Zeichen"

19. Apr 2020 · Lesedauer 2 min

Die Ausgangsbeschränkungen in Österreich gehen in die fünfte Woche. Die aktuellen Entwicklungen der Corona-Krise in Österreich und der Welt.

  • Aktuelle Zahlen für Österreich Aktuelle Zahlen (Stand: 19.04.2020, 15:00 Uhr): 14.696 bestätigte Fälle in Österreich. 3.796 aktiv Erkrankte. 10.501 Genesene. 452 Todesfälle. 179.244 Tests.
    Stand 19.04., 9.30 Uhr:  Bestätigte Fälle/Genesen/Todesopfer nach Bundesländern: Burgenland (299/198/8), Kärnten (394/302/10), Niederösterreich (2.470/1.560/82), Oberösterreich (2.199/1.847/38), Salzburg (1.195/929/29), Steiermark (1.646/809/101), Tirol (3.418/2.526/85), Vorarlberg (857/715/9), Wien (2.184/1.615/90).
    Weltweit: 2.330.259 bestätigte Fälle - 598.228 Menschen wieder genesen.

  • Regierungsspitze: Zahlen ein "erfreuliches Zeichen": Österreichs Regierungsspitze hat die neuesten Zahlen an Corona-Infektionen im Bundesland als "erfreuliches Zeichen" gewertet. "Diese gute Entwicklung ist ein gemeinsamer Erfolg der gesamten Bevölkerung, für den wir uns bei allen sehr herzlich bedanken", so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) in einem gemeinsamen Statement vom Sonntag.

  • Budget-Minus von 26 Milliarden Euro erwartet: Laut Berechnungen des Fiskalrat-Büros wird sich die Coronakrise im laufenden österreichischen Staatshaushalt mit einem Minus von 25,6 Milliarden Euro niederschlagen. Das wären 6,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Der budgetäre Gesamteffekt der von der Regierung beschlossenen Maßnahmen beträgt in diesem Szenario 16,1 Mrd. Euro, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Papier.

  • Wiener Spitäler fahren OP-Betrieb wieder hoch: Die Wiener Spitäler setzen kommende Woche den ersten Schritt in Richtung Rückkehr zum Normalbetrieb. Konkret wird der OP-Betrieb wieder hochgefahren. Am Beginn stehen jene Operationen, die aufgrund der Coronakrise nach hinten verschoben werden mussten. Um den Rückstau - rund 2.000 nicht dringende Eingriffe - schneller bewältigen zu können, gibt es erstmals eine Zusammenarbeit mit Privatkliniken.

  • Trump droht China mit "Konsequenzen": US-Präsident Donald Trump hat China mit "Konsequenzen" gedroht, sollte das Land "wissentlich verantwortlich" für die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sein. "Es hätte in China gestoppt werden können, bevor es begann, und das wurde es nicht", sagte Trump am Samstag (Ortszeit) bei seiner täglichen Corona-Pressekonferenz im Weißen Haus. "Und jetzt leidet die ganze Welt deswegen."

Stephan Krammer, Radoslaw Zak, Dominik Knauf, Nina Tatschl, Stefanie Stocker, Soraya Pechtl, Michael Edelmayer, Alexander Plank-Bachselten, Mathias MorscherQuelle: Agenturen / Redaktion