Gegenstände sichergestellt
"Waffen und Kriegsmaterial": Cobra-Einsatz in Niederösterreich
Eine großräumige Sperre um das Objekt wurde errichtet. Der amtsbekannte Verdächtige wurde zunächst angehalten und letztlich angezeigt. Das Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) ermittelt.
"Keine Gefährdung für die Bevölkerung"
Der Zugriff in dem Haus in Petzenkirchen war am Montagnachmittag erfolgt. Ausgerückt waren aus Sicherheitsgründen neben der Cobra auch die Schnelle Interventionsgruppe (SIG) sowie Beamte der Bereitschaftseinheit und des LSE. "Es bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung für die Bevölkerung", betonte Baumschlager.
Gegen den Verdächtigen besteht ein Waffenverbot. Bei einer von der Staatsanwaltschaft St. Pölten angeordneten Hausdurchsuchung seien diverse Gegenstände sichergestellt worden. Diese würden nun überprüft, kündigte Baumschlager an. Es gehe darum, ob es sich um Kriegsmaterial handle, zudem werde auch die Funktionsfähigkeit unter die Lupe genommen.
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Zusammenfassung
- In Petzenkirchen (Bezirk Melk) kam es am Montag zu einem Cobra-Einsatz, nachdem Hinweise auf Waffen und Kriegsmaterial in einem Gebäude eingegangen waren.
- Der amtsbekannte Verdächtige, gegen den ein Waffenverbot besteht, wurde angehalten und angezeigt, während das Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) die Ermittlungen übernommen hat.
- Bei einer von der Staatsanwaltschaft St. Pölten angeordneten Hausdurchsuchung wurden diverse Gegenstände sichergestellt, deren mögliche Einstufung als Kriegsmaterial und Funktionsfähigkeit nun überprüft wird.
