APA - Austria Presse Agentur

Christbaum am Wiener Rathausplatz kommt aus dem Burgenland

03. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat am Mittwoch einen stacheligen Gast aus dem Burgenland am Rathausplatz empfangen. Pünktlich um 9.00 Uhr traf dort eine Fichte ein, die als Weihnachtsbaum heuer den Christkindlmarkt schmücken wird. Der Baum ist 30 Meter hoch und rund 130 Jahre alt - also älter als sein Herkunftsbundesland, das 2021 seine 100-jährige Zugehörigkeit zur Republik Österreich feiert.

Seit 1959 schickt jedes Jahr ein anderes Bundesland inklusive Südtirol einen Baum in die Hauptstadt. "Der Wiener Weihnachtsbaum ist seit jeher ein Zeichen des Miteinanders und des Zusammenhalts. Dieses Jahr symbolisiert er auch anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Burgenland die Zugehörigkeit des 'jüngsten Bundeslandes' zu Österreich", betonte der Bürgermeister bei der Ankunft des Baumes.

Dieser stammt aus einem Wald in der Gemeinde Wiesen im Bezirk Mattersburg. Aufgestellt wurde das imposante Präsent mit Hilfe zweier Kräne innerhalb von rund einer Stunde. Damit er in festlichem Glanz erstrahlen kann, wird er in den kommenden Tagen mit 1.000 LED-Lichtern geschmückt. Am 13. November wird er dann von Ludwig und Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) feierlich illuminiert.

Dann wird auch der Christkindlmarkt am Rathausplatz seine Pforten öffnen. Dieser musste im Vorjahr coronabedingt pausieren. Heuer werden die Stände - unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, wie Ludwig betonte - wieder Präsente, Weihnachtsdeko und Heißgetränke feilbieten. Das Areal ist heuer erstmals abgegrenzt, bei den Eingängen muss ein 2,5G-Nachweis (laut derzeitigem Stand, Anm.) vorgezeigt werden. Der Wiener Weihnachtstraum im angrenzenden Park, zu dem auch der berühmte Herzerlbaum gehört, ist hingegen frei zugänglich.

Auch im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn wurde heute der Christbaum aufgestellt. Dort steht eine mehr als 100 Jahr alte Tanne im Mittelpunkt des Weihnachtsgeschehens. Das von den Österreichischen Bundesforsten zur Verfügung gestellte 18 Meter hohe Exemplar stammt aus einem Forstrevier im oberösterreichischen Molln. Erstmals erstrahlen wird der Baum bei der Weihnachtsmarkt-Eröffnung in Schönbrunn am 20. November. Auch dort wird es vermutlich eine 2,5G-Kontrolle geben, hieß es heute in einer Aussendung.

Quelle: Agenturen