Bundesheer-Rekruten mit illegalen Corona-Kontrollen in Wien

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Rekruten des Bundesheeres sollen am Montag auf der Kagraner Brücke in Wien-Donaustadt illegale Corona-Kontrollen durchgeführt haben. Sie flogen auf, nachdem sie auch einen Offizier, der in zivil eine Laufrunde drehte, anhielten. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, bestätigte am Mittwoch einen Bericht des "Kurier". Es werden derzeit Erhebungen in der Causa durchgeführt.

Rekruten des Bundesheeres sollen am Montag auf der Kagraner Brücke in Wien-Donaustadt illegale Corona-Kontrollen durchgeführt haben. Sie flogen auf, nachdem sie auch einen Offizier, der in zivil eine Laufrunde drehte, anhielten. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, bestätigte am Mittwoch einen Bericht des "Kurier". Es werden derzeit Erhebungen in der Causa durchgeführt.

Sollte sich der Verdacht erhärten, droht den Grundwehrdienern eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft. Zumindest sechs Burschen sollen die illegalen Kontrollen durchgeführt haben, wobei sie auch falsche Dienstgrade angaben. Ob sich noch mehr Rekruten beteiligt haben, wird derzeit untersucht. Der Offizier wurde offenbar misstrauisch, nachdem er angehalten wurde. Er nahm die Daten der vermeintlichen Kontrolleure auf, wodurch die Aktion aufflog.

ribbon Zusammenfassung
  • Rekruten des Bundesheeres sollen am Montag auf der Kagraner Brücke in Wien-Donaustadt illegale Corona-Kontrollen durchgeführt haben.
  • Sie flogen auf, nachdem sie auch einen Offizier, der in zivil eine Laufrunde drehte, anhielten.
  • Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Michael Bauer, bestätigte am Mittwoch einen Bericht des "Kurier".
  • Ob sich noch mehr Rekruten beteiligt haben, wird derzeit untersucht.

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