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Bluttat in Piesendorf: Tatverdächtiger stellte sich

14. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Am Freitagnachmittag war in Piesendorf, einer Gemeinde im Salzburger Pinzgau, eine Frauenleiche mit schweren Stichverletzungen entdeckt worden.

Die etwa 30-Jährige wurde von Angehörigen tot in ihrem Wohnhaus aufgefunden. Der Verdacht fiel am Abend auf den zunächst flüchtigen 41-jährigen Ex-Mann des Opfers. Am späten Samstagvormittag stellte sich der dringend Tatverdächtige dann der Polizei und wurde nahe seines Elternhauses festgenommen.

Befragung läuft 

Auf den Festnahmeantrag der Staatsanwaltschaft hin wurde der Tatverdächtige in Polizeigewahrsam genommen und wird zur Stunde von den Ermittlern des Landeskriminalamts verhört. Samstagfrüh hatten sich die involvierten Behörden noch aus ermittlungstaktischen Gründen bedeckt gehalten. Man behandle vorläufige Erkenntnisse diskret, um die Angehörigen zu schützen und die Polizeiarbeit nicht zu beeinträchtigen. Aktuellen Bildaufnahmen war zu entnehmen, dass die Polizei am Samstagvormittag an Verkehrsknotenpunkten rund um Piesendorf strenge Personenkontrollen durchführte.

Obduktion steht an 

Für den Vormittag war unterdessen die Obduktion der Leiche anberaumt, die gerichtsmedizinischen Gutachten stehen noch aus. Die Einvernahme des vor kurzem gefassten Ex-Manns des Opfers soll nun Aufschlüsse liefern: Man hoffe, nach dem Verhör des mutmaßlichen Täters "die Hintergründe der Tat näher abklären zu können".

Messer als Waffe 

Die Bluttat, die nach ersten Erkenntnissen der Polizei mittels eines Messers verübt wurde, dürfte sich einige Stunden zuvor am Vormittag ereignet haben. Wie die Exekutive in am Freitagabend bekannt gab, wurde die Fahndung nach dem Verdächtigen unmittelbar nach Auffinden der Leiche eingeleitet. Primär konzentriere man sich darauf, den flüchtigen Verdächtigen zu fassen, um "die Hintergründe der Tat näher abklären zu können". Laut ORF beteiligt sich auch die Spezialeinheit COBRA an der Suche nach dem mutmaßlichen Täter. Forensische Tatortarbeiten und die Spurensuche liefen ebenso wie die Fahndung auf Hochtouren.

Quelle: Agenturen