APA - Austria Presse Agentur

Bisher 200 Anzeigen wegen Verstößen gegen 2G

13. Nov 2021 · Lesedauer 2 min

Seit Montag gilt österreichweit 2G, seither wurden laut Innenministerium mehr als 200 Anzeigen wegen Übertretung der Covid-Bestimmungen ausgestellt.

Wer weder geimpft noch genesen ist, wird seit Inkrafttreten der 2G-Regel von praktisch allen öffentlichen Vergnügungen wie Restaurant- oder Friseurbesuchen ausgeschlossen. Sollten weitere Maßnahmen in Kraft treten - Stichwort "Lockdown für Ungeimpfte" - so gibt es bereits ein Kontrollkonzept, das bei Bekanntgabe präsentiert wird.

Seit Montag überprüft die Polizei die Einhaltung der 2G-Bestimmungen. 13.000 Kontrollen wurden in der vergangenen Woche laut dem Generaldirektor für öffentliche Sicherheit Franz Ruf durchgeführt. 200 davon endeten in einer Anzeige. Der Schwerpunkt lag dabei auf Gastronomiebetrieben. Auch Veranstaltungen wurden Besuche abgestattet. 

Lockdown für Ungeimpfte: Polizeistreifen sollen kontrollieren

Mit Blick auf weitere bevorstehende Maßnahmen hieß es in der Aussendung, dass man sich bei der praktischen Umsetzung der Kontrollen an den tatsächlichen Lebensverhältnissen orientieren werde: "Kontrollen machen insbesondere dort Sinn, wo Menschen in engen Kontakt gelangen." Ruf dazu: "Ein Kontrollkonzept wurde bereits erarbeitet. Es fußt auf zwei Säulen und wird vorgestellt, sobald die neuen Covid-Maßnahmen und die Verordnung des Gesundheitsministers feststehen." Was dazu heute in der Aussendung schon bekannt gegeben wurde: "Es wird sich sowohl auf den allgemeinen Streifendienst - aber auch auf eine Aufgabenspezialisierung stützen."

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam