Die Top 5 Betrugs-Maschen - und wie man sich wehrt

0

Gerade zur Weihnachtszeit, wenn man bereit ist Geld auszugeben, feiern, wenn man nicht aufpasst, nachher Betrüger. PULS 24 hat die fünf Top-Betrugsmaschen unter die Lupe genommen und zeigt Ihnen, was Sie tun müssen, um ihnen nicht auf den Leim zu gehen.

Kriminelle kommen immer mit neuen Maschen. So entlarven Sie Betrug in der Weihnachtszeit!

1. Fake-Shops: So können Schnäppchen teuer zu stehen kommen

Gerade zu Weihnachten tauchen viele Fake-Shops im Internet auf, erklärt Andre Wolf, Social-Media-Experte vom Verein Mimikama. Sie locken mit sehr günstigen Angeboten oder hohen Rabatten. "Am Ende legen wir dort lediglich unsere Kreditkartendaten in die Hände von Betrügern und zahlen vielleicht für Waren, die wir nie bekommen."

So enttarnen Sie Fake-Shops:

Schauen Sie sich immer das Impressum der Webpage an. Wo sitzt der vermeintliche Betreiber des Shops? Als Faustregel gilt: Eine europäische Adresse ist jedenfalls vertrauenswürdiger als eine aus Übersee. Ist überhaupt kein Impressum angegeben, sollten alle Alarmglocken schrillen – man sollte grundsätzlich die Finger davon lassen.

Betrug - Fake-ShopsPULS 24

Betrugsmasche Fake-Shops

2. Falsche Paket-Zusteller - Statt Sendung hohe Kosten

Nachrichten – per Mail, Message oder Whatsapp – eines angeblichen Paketzustellers können teuer zu stehen kommen. Darin wird etwa mitgeteilt, dass das Postporto auf Ihrer Sendung nicht reicht und deshalb Strafgebühren fällig wären.

Hier geschieht es häufig, dass man eine geringe Zahlung als Bestätigungszahlung für ein teures Abo gewertet wird. "Es kann auch sein, dass man weitere Onlinedienste, die man gar nicht haben will, damit abonniert", erklärt der Social-Media-Experte.

Auf keinen Fall überweisen!

Betrug durch falsche PaketzustellerPULS 24

Statt einem echten Paketzusteller verbirgt sich hinter solchen Nachrichten eine Abzock-Masche

3. Promi-Trick - Vertrauenswürdige Persönlichkeiten "empfehlen" Investitionen

Auch Prominente – wie etwa Armin Wolf, Armin Assinger oder Barbara Karlich – werden oft missbraucht, um Betrugsopfer zu ködern. Die vermeintlichen Stars werben für Investitionen, die reich machen sollen.

Die echten Berühmtheiten wissen freilich nichts davon. Klickt man die Postings an, kommt man auf gefälschte Webseiten. Das Layout ist von wirklichen Seiten wie zum Beispiel der "Kronenzeitung", des "Kurier" oder des "Standard" abgekupfert. Eingebettet darin sind Links, die zu dubiosen Seiten führen, auf denen man Bitcoins kaufen, oder in dubiose Systeme investieren soll.

Promis, die Opfer solcher Maschen werden, warnen auf Social Media davor, den Betrügern Glauben zu schenken. Gerade bei Armin Wolf gilt: Er dürfte solche Werbung gar nicht machen, das verbietet ihm das ORF-Gesetz. 

Betrug mit PromisPULS 24

Prominente, wie hier etwa Armin Wolf, werden vorgeschoben, um "Investitionen" zu empfehlen. 

4. Neffentrick: Wenn Kinder oder Enkelkinder um finanzielle Hilfe bitten

Auch bei verdächtigen Nachrichten auf dem Smartphone kann man schnell in die Betrugsfalle tappen. Einer der beliebtesten Betrugsmaschen ist der sogenannte Neffentrick. Angebliche Kinder oder Enkel:innen melden sich per SMS oder Whatsapp und bitten um Hilfe und Geld.

Zu den eigenen Verwandten hat man Vertrauen, deshalb sind viele - vor allem ältere Personen bereit - an eine unbekannte Kontonummer zu überweisen oder fremden Mittelspersonen Geld anzuvertrauen.

Diese Masche kann schnell durchkreuzt werden. Einfach zur Sicherheit beim "notleidenden" Verwandten nachfragen, ob alles in Ordnung ist.

Betrug: NeffentrickPULS 24

Beim sogenannten "Neffentrick" bitten Kinder, Enkelkinder oder liebe Verwandte um finanzielle Hilfe. 

5. Falsche Polizisten und falsche Parkzettel

Speziell Autofahrer:innen hat eine neue Masche im Visier. Ein falscher "Strafzettel" mit Polizeilogo und QR-Code klemmt dabei hinter dem Scheibenwischer. Über den Code soll man die "Strafe" zahlen.

Das Geld geht aber nicht an die Polizei, sondern die Betrüger. Erst Anfang Dezember warnte die Wiener Polizei vor dieser Abzocke

Falsche Parkstrafen: Eine der neuesten Betrugsmaschen, die direkt gegen Autofahrer:innen gerichtet istPULS 24

Falsche Parkstrafen: Eine der neuesten Betrugsmaschen, die direkt gegen Autofahrer:innen gerichtet ist

Die Polizei warnt auch vor falschen Polizist:innen und Staatsanwält:innen.

Durch diesen Trickbetrug werden immer wieder besonders ältere Menschen um ihr Vermögen gebracht. Dabei wird den Opfern am Telefon vorgespielt, dass sie ein potentielles Opfer von Einbrechern seien und die Polizei ihre Wertgegenstände abholen komme, um sie sicher zu verwahren.

Die Polizei warnt eindringlich mit folgenden Tipps:

  • Die Polizei verlangt keine Wertgegenstände zur Verwahrung.
  • Beenden Sie verdächtige Telefonat und wählen Sie 133.
ribbon Zusammenfassung
  • Gerade zur Weihnachtszeit, wenn man bereit ist Geld auszugeben, feiern, wenn man nicht aufpasst, nachher Betrüger.
  • PULS 24 hat die fünf Top-Betrugsmaschen unter die Lupe genommen und zeigt Ihnen, was Sie tun müssen, um ihnen nicht auf den Leim zu gehen.

Mehr aus Chronik