APA - Austria Presse Agentur

Betriebsimpfung: Mögliche Mehrfachverwendung von Spritzen

27. Mai 2021 · Lesedauer 2 min

Bei der voestalpine kam es bei der betrieblichen Corona-Impfung zu einem Zwischenfall. In einem Werk in der Steiermark, sollen Spritzen mehrfach verwendet worden sein. Nun müssen mehrere Mitarbeiter laut Medienberichten zu einem HIV- und Hepatitis-Test gehen.

Bei betrieblichen Impfungen gegen das Coronavirus in der voestalpine Böhler Bleche in Mürzzuschlag sind Mängel festgestellt worden. Laut "Kurier" sollen Spritzen mehrfach verwendet worden sein. In einer Stellungnahme des externen Dienstleisters, der die Covid-19-Impfungen in dem Unternehmen durchgeführt hat, heißt es gegenüber der APA zunächst, dass "die ausführende Ärztin Impfmaterial zum Teil falsch angewendet haben könnte".

Das Arbeitsmedizinische Zentrum (AMZ) in Kapfenberg, das den Auftrag für arbeitsmedizinische Leistungen und Abwicklung der Corona-Impfung von Mitarbeitern der voestalpine Böhler Bleche übernommen hat, habe diese Mängel im Zuge von Qualitäts- und Hygienekontrollen festgestellt - laut Stellungnahme bei "mehreren Personen". Der "Kurier" spricht von bis zu 60 Betroffenen. "Die Geschäftsführung der voestalpine Böhler Bleche hat nach Bekanntwerden alle betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontaktiert und umfassend informiert. Die ärztliche Betreuung wurde umgehend sichergestellt."

Als die Mängel festgestellt wurden, seien die zuständigen Stellen sofort informiert worden. "Eine Meldung der voestalpine Böhler Bleche ist noch am Mittwoch bei der zuständigen Behörde in Bruck eingebracht worden. Die Ärztin wurde vom Dienst freigestellt."

Quelle: Agenturen / red