Anrainer evakuiert
Wien-Floridsdorf: Bauarbeiter finden Fliegerbombe
Die Exekutive entsendete einen sprengstoffkundigen Beamten zum Einsatzort in der Ichagasse. Dieser sah sich den 200-Kilo-Sprengkörper an und benachrichtigte den Entminungsdienst des Bundesheeres.
Außerdem wurde das Einsatzgebiet großräumig abgesperrt, rund 250 Anrainer wurden evakuiert. Die Berufsrettung betreute sie während des Einsatzes in einem Großraumbus. Auch die Berufsfeuerwehr war im Einsatz.
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Bombe entschärft
Der Entminungsdienst entschärfte die Bombe gegen 20.00 Uhr. Danach wurde die Absperrung aufgehoben und der Sprengkörper abtransportiert.
Die Wiener Polizei lobte das richtige Verhalten der Arbeiter und erinnerte in diesem Zusammenhang an ihre Tipps in solchen Fällen:
Wenn sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial aufgefunden werden, sollte sich der Auffindungsort gemerkt werden. Es sollte sich in einer Distanz begeben werden und unverzüglich die Polizei oder der Notruf kontaktiert werden.
Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht bewegt oder manipuliert werden.
Zusammenfassung
- Bei Baggerarbeiten im Donaufeld in Wien-Floridsdorf wurde am Montagnachmittag eine 200-Kilo-Fliegerbombe entdeckt und die Polizei um 15.45 Uhr verständigt.
- Das Einsatzgebiet rund um die Ichagasse wurde großräumig abgesperrt und rund 250 Anrainer mussten evakuiert werden, während Berufsrettung und Feuerwehr im Einsatz waren.
- Der Entminungsdienst des Bundesheeres entschärfte die Bombe gegen 20.00 Uhr, danach wurde die Absperrung aufgehoben und die Polizei lobte das vorbildliche Verhalten der Arbeiter.
