APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER

Autolenker nach 20 Kilometern Geisterfahrt angehalten

Heute, 08:27 · Lesedauer 1 min

Auf der Semmering Schnellstraße (S6) in Niederösterreich ist ein Geisterfahrer angehalten worden, nachdem er offenbar 20 Kilometer auf der falschen Seite in Fahrtrichtung Wien unterwegs gewesen ist. Der 51-jährige rumänische Staatsbürger fuhr laut Landespolizeidirektion Niederösterreich in der Nacht auf Samstag gegen 01.30 Uhr auf die Schnellstraße. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle.

Das Auto wurde letztendlich von einer Streife der Autobahnpolizei im Gemeindegebiet von Loipersbach (Bezirk Neunkirchen) angehalten. Es stellte sich heraus, dass der Mann jedenfalls seit dem Tunnel Steinhaus auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs gewesen sein dürfte. Er gab laut Polizei an, den Irrtum nicht bemerkt zu haben.

Ein mit dem Lenker durchgeführter Alkotest verlief negativ, auch sonst war laut Aussendung keine Beeinträchtigung feststellbar. Über Auftrag der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen wurde bei dem 51-Jährigen eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 2.000 Euro eingehoben.

Zusammenfassung
  • Ein 51-jähriger rumänischer Staatsbürger wurde in der Nacht auf Samstag gegen 01:30 Uhr nach einer rund 20 Kilometer langen Geisterfahrt auf der S6 Richtung Wien im Bezirk Neunkirchen gestoppt.
  • Der Mann fuhr offenbar seit dem Tunnel Steinhaus auf der falschen Fahrbahnseite und bemerkte laut Polizei seinen Irrtum nicht.
  • Ein Alkotest verlief negativ, es wurden keine Beeinträchtigungen festgestellt, und die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen setzte eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro fest.