Ausschreitungen der Rapidfans nach Zweitliga-Match in Wien
Die Polizei befürchtete ein Aufeinandertreffen mit dem Anhang der Salzburger - wohl nicht ohne Grund, weil zwischen den Fans beider Clubs seit Jahrzehnten eine ausgeprägte Rivalität besteht. Die Beamten zogen eine Sperrkette ein. Mehrfach wollten die Rapidfans diese durchbrechen, die Exekutive verhinderte das auch durch Einsatz von Körperkraft. Nachdem die Grün-Weißen aufgegeben hatten, stellten die Beamten fest, dass ein Streifenwagen beschädigt wurde und ein Kennzeichen fehlte.
Zusammenfassung
- Nach dem Zweitligaspiel zwischen SK Rapid II und SV Austria Salzburg kam es am Dienstagabend im Allianz-Stadion zu Ausschreitungen durch etwa 100 Rapidfans.
- Während des Spiels wurden sowohl im Heim- als auch im Gästesektor verbotene pyrotechnische Gegenstände abgebrannt, was laut Polizei erneut zu Sicherheitsbedenken führte.
- Die Polizei verhinderte durch eine Sperrkette und den Einsatz von Körperkraft ein Zusammentreffen der rivalisierenden Fangruppen, stellte aber nach der Auflösung der Gruppe einen beschädigten Streifenwagen und ein fehlendes Kennzeichen fest.
