APA - Austria Presse Agentur

Ampel-Kommission warnt vor Öffnungsschritten

26. Feb 2021 · Lesedauer 2 min

Der Osten Österreichs wurde nun wieder auf Rot gestellt. Die Ampel-Kommission warnt daher vor weiteren Öffnungsschritten und stellt sogar erneute Verschärfungen in den Raum, falls die Infektionszahlen weiter steigen.

Nachdem die Neuinfektionen in den letzten Tagen erneut stark angestiegen sind, steigt in Österreich die Sorge über einen erneuten Lockdown - und das nachdem die Öffnung des Handels nur wenige Wochen zurückliegt. Am Montag will die Bundesregierung über die weiteren Corona-Maßnahmen entscheiden.

Ampel-Kommission: Schulschließungen Ultima Ratio

Die Ampel-Kommission rät aufgrund der hohen Neuinfektionen eindeutig von weiteren Lockerungen ab. Für den Fall, dass die Zahlen weiter steigen, empfiehlt die Kommission sogar die Öffnungen wieder rückgängig zu machen. Laut der "Kronen Zeitung" benennen Experten dabei eine 7-Tage-Inzidenz von 200 pro 100.000 Einwohner als Grenze. Betont wird eine Einhaltung der notwendigen präventiven Maßnahmen, um den Anstieg gering zu halten. Nur die erneute Schließung der Schulen sieht die Ampel-Kommission als letztes Mittel.

Kommission lobt Tirol

Tirol hebt die Ampel-Kommission hingegen lobend hervor. Hier sei es gelungen, die Südafrika-Mutation unter Kontrolle zu halten, berichtet die "Krone". Dabei empfiehlt die Kommission auch anderen Gebieten mit hoher Ansteckungsrate die Maßnahmen, wie z.B. erweitertes Contact-Tracing und mehr Testungen, zu verstärken.

Nur Vorarlberg orange

Während in den letzten Tagen Wien und Oberösterreich ihren orangen Status verloren haben, ist Vorarlberg nun das einzige Bundesland in Österreich, dass nicht rot gefärbt ist. Höhere Inzidenzen gibt es daher nicht mehr nur in Kärnten und Salzburg. Auch die südafrikanische Coronavirus-Mutation B.1.351 dürfte in Salzburg angekommen sein.

Mehr dazu

Hermagor mit höchsten Infektionswerten

Zuletzt war der Bezirk Hermagor in Kärnten mit den höchsten Infektionswerten. Hier wurden von der Bezirksverwaltung und der Kärntner Landesregierung strengere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung verhängt.

Mehr dazu

Quelle: Redaktion / pea