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Aktivisten besprühten Umweltministerium mit schwarzer Farbe

Juni 15, 2020 · Lesedauer 2 min

Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion (XR) haben am Montag in der Früh das Umweltministerium mit einer schwarzen Flüssigkeit besprüht. Gleichzeitig wurde vor dem Haupteingang eine Sitzblockade eingerichtet. "Die Regierung will zurück zur fossilen Normalität, wie vor Corona", schrieben die Aktivisten in einer Aussendung. Gegen 9.00 Uhr wurde die Aktion beendet.

Die Politiker seien sich nicht bewusst, dass "dieses 'Weiter-wie-bisher' direkt in die nächste, noch viel größere Katastrophe führen wird. Statt die Corona-Situation für die dringend notwendigen Umstellungen zu nutzen und zukunftsfähige, grüne Jobs zu schaffen, wird die Klimakrise mit Steuergeld sogar noch weiter befeuert", meinte die Organisation.

Einer ersten Aufforderung der Polizei, die Blockade zu beenden, kamen die Aktivisten nicht nach. "Nach weiteren 45 Minuten wurden Ausweise kontrolliert und Identitäten einzelner Aktivist*innen festgestellt. Schlussendlich verließen die 'Rebell*innen' gegen 9.00 Uhr den Eingangsbereich und lösten die Blockade auf", hieß es in der XR-Aussendung.

Es kam zu keinen Zwischenfällen, die Aktion verlief friedlich, was auch die Polizei gegenüber der APA bestätigte. Bei der Flüssigkeit handelte es sich um eine unschädliche und leicht abwaschbare Mischung auf Wasserbasis, daher gab es auch keine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Quelle: Agenturen