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7.780 Tiere leben im Schönbrunner Zoo

31. März 2022 · Lesedauer 2 min

Der Wiener Tiergarten Schönbrunn hat wie jedes Jahr um diese Zeit "Inventur" gemacht: Rund 7.780 Individuen, von Insekt bis Säugetier, leben aktuell im Zoo. Besucher können Vertreter von 667 Arten und Rassen bestaunen. Am zahlreichsten vertreten sind Fische: Sie stellen 202 verschiedene Spezies mit 2.960 einzelnen Tieren. Wirbeltiere machen insgesamt das Gros des Bestands aus, mit 486 Arten bzw. Rassen und etwa 5.810 einzelnen Tieren.

Dazu gehören auch die erklärten Besucherlieblinge wie Pandas, Giraffen, Eisbären, Elefanten oder Großkatzen, allesamt der Kategorie Säugetiere zugehörig, von der es 2022 in Schönbrunn 84 verschiedene Spezies mit 820 einzelnen Zoobewohnern gibt. Ebenso viele Arten bzw. Rassen zählt die 920-köpfige Vogelschar.

Reptilien bringen es auf 81 Arten mit 670 Tieren, Amphibien sind mit 35 Arten und 440 Tieren vertreten. Wirbellose, wie Quallen, Insekten oder Korallen, zählen derzeit 1.970 Individuen aus 181 Arten.

Die Bestandsaufnahme erfolgt laut dem Tiergarten jedes Frühjahr. Sie wird bei den meisten Arten von den Pflegerinnen und Pflegern im Rahmen der täglichen Betreuungsarbeit durchgeführt, und im Fall etwa der Insekten überschlagsmäßig. 2020 waren 696 Arten/Rassen und 7.599 Individuen eruiert worden, das Jahr zuvor 699 Arten/ Rassen und 7.844 Individuen, 2018 waren es 710 Arten/ Rassen mit 8.062 Individuen.

Der Tierbestand habe sich zuletzt "nicht sehr deutlich verändert. Abgänge, Nachzuchten und Aufnahmen passieren aber natürlich weiterhin laufend und werden vor allem über Zuchtbuch-Koordinatoren veranlasst", sagte eine Sprecherin auf APA-Anfrage zur Entwicklung.

Für den wissenschaftlich geführten zoologischen Garten - den ältesten bestehenden Zoo der Welt - gibt es bei der Anschaffung einer neuen Tierart mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Dazu zählen Platzbedarf, klimatische Bedingungen, edukativer Wert oder Bedrohungsstatus.

Der Bestand sei immer auf mehrere Jahre vorausgeplant. Oberstes Ziel sei, eine Haltung zu schaffen, die die Besucher für die Tiere begeistert und "in jedem Fall allen Bedürfnissen der jeweiligen Art gerecht wird". "Sehr grob kann man sagen, dass der Trend hin zu weniger Arten, mehr Platz und mehr Gemeinschaftshaltungen geht", wurde mitgeteilt.

Quelle: Agenturen