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55 Covid-Todesopfer in Italien innerhalb von 24 Stunden

13. Juni 2020 · Lesedauer 2 min

In Italien sind von Freitag auf Samstag 55 Menschen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. In den vorangegangenen 24 Stunden waren es 56 gewesen, teilte das italienische Gesundheitsministerium mit. Außerdem wurden weitere 23 Todesopfer dazugerechnet, die im März und April in der Region Latium verzeichnet und bisher nicht in die Liste der Todesopfer eingetragen worden waren.

In Italien sind von Freitag auf Samstag 55 Menschen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben. In den vorangegangenen 24 Stunden waren es 56 gewesen, teilte das italienische Gesundheitsministerium mit. Außerdem wurden weitere 23 Todesopfer dazugerechnet, die im März und April in der Region Latium verzeichnet und bisher nicht in die Liste der Todesopfer eingetragen worden waren.

Wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte, wurden 346 Neuinfektionen in 24 Stunden gemeldet, am Vortag waren es 163 gewesen. Insgesamt sind 34.301 Menschen seit Ausbruch der Pandemie am 20. Februar mit oder am Coronavirus in Italien gestorben. Die Zahl der noch aktiv Infizierten fiel am Samstag auf 27.485.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank auf 3.747, 220 Personen befanden sich auf Intensivstationen. Am Höhepunkt der Epidemie waren 4.000 Personen auf den Intensivstationen des Landes gelegen. Die Zahl der Menschen in Heimquarantäne sank auf 23.518 Personen, 174.865 Corona-Infizierte galten als genesen.

In der Lombardei, dem italienischen Zentrum des Corona-Ausbruchs, wurden innerhalb von 24 Stunden 23 Tote gemeldet, womit die Gesamtzahl der dort Verstorbenen auf 16.428 stieg. Die Zahl der aktuell Infizierten kletterte in der gesamten Region auf 16.785, jene der Covid-19-Kranken in den lombardischen Spitälern sank auf 2.252 - nur noch 96 Patienten lagen auf einer Intensivstation.

Die italienische Regierung beschloss indes weitere Lockerungsschritte bei den Anti-Corona-Maßnahmen. So öffnen ab Montag wieder Vergnügungsparks und Sommercamps für Kinder. Thermalbäder und Wellness-Zentren dürfen in Regionen mit niedrigen Fallzahlen wieder Gäste empfangen. Auch Bingo-Säle und Spielhallen machen wieder auf, im Gegensatz zu Diskotheken, die erst am 14. Juli wiedereröffnen dürfen.

Quelle: Agenturen