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3.300 Neuinfektionen und 964 Corona-Spitalspatienten

04. Sept. 2022 · Lesedauer 2 min

Am Sonntag sind in Österreich 3.328 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Im Spital liegen noch 964 Infizierte, 18 weniger als am Vortag. 61 Betroffene werden intensiv betreut. Allerdings betrifft der Rückgang nur Wien, alle anderen Bundesländer melden an den Wochenenden die gleiche Auslastung wie am Freitag. Seit dem Vortag gab es zwei weitere Covid-Tote. Mehr als eine halbe Million Menschen sind indes nach dem Aufruf zur Auffrischung für alle inzwischen viertgeimpft.

Im Burgenland kamen 90 Ansteckungen hinzu, in Kärnten 209 und in Niederösterreich 807. Oberösterreich meldetet 471 positive Tests, Salzburg 186 und die Steiermark 429. In Tirol gab es 155 Neuinfektionen, in Vorarlberg 82 und in Wien 899. Von den österreichweit 48.413 jüngsten abgeschlossenen PCR-Tests fielen 6,9 Prozent positiv aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 320 Fälle je 100.000 Einwohner.

Seit Pandemiebeginn gab es in Österreich 4.924.440 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle. Eine oder mehrere Infektionen hinter sich haben 4.843.228 Personen, innerhalb der vergangenen 24 Stunden galten 3.815 Betroffene als wieder frei vom Virus. Am Sonntag gab es 61.770 aktive Fälle, um 489 weniger aktuell Infizierte als am Tag zuvor, geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor.

4.593 Covid-Schutzimpfungen wurden am Samstag durchgeführt, das sind mehr als an den vergangenen Samstagen. Davon waren 3.568 Auffrischungsimpfungen nach der dreiteiligen Grundimmunisierung.

Insgesamt haben bisher 506.992 Personen im Land eine Auffrischung (vierter Stich oder darüber hinaus) erhalten. Diese ist nach den am Mittwoch aktualisierten Empfehlungen der Mediziner des Nationalen Impfgremiums (NIG) nun für alle Personen ab zwölf Jahren sechs Monate nach der letzten Impfung empfohlen. Seit Donnerstag legten die Impfzahlen daher vor allem bei den Auffrischungen zu.

Mehr als ein Viertel der Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, leben in Wien. Exakt sind es 26,4 Prozent bzw. rund 127.000 Personen, hieß es am Sonntagnachmittag aus dem Büro von Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Damit seien die Wienerinnen und Wiener "im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil (21,5 Prozent) überdurchschnittlich aufgefrischt".

6,6 Prozent der Wiener Gesamtbevölkerung haben bisher eine Auffrischungsimpfung erhalten. Damit liegt Wien im Bundesländervergleich hinter dem Burgenland (7,4 Prozent) und der Steiermark (6,7 Prozent) auf Platz drei, die jedoch von der Bevölkerungsstruktur das älteste und das drittälteste Bundesland darstellen, während Wien das mit Abstand jüngste Bundesland Österreichs ist, wurde betont. Auch in Wien liegen ältere Bevölkerungsgruppen bei den Auffrischungen voran (90 Jahre oder älter: 29,0 Prozent Auffrischungsrate, 80 bis 89 Jahre: 33,7 Prozent, 70 bis 79 Jahre: 25,3 Prozent, 60 bis 69 Jahre: 13,5 Prozent).

Quelle: Agenturen