puls24 Logo

30 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Äthiopien

11. März 2026 · Lesedauer 1 min

In Äthiopien sind bei Überschwemmungen und Erdrutschen infolge heftiger Regenfälle 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden der südlichen Region Gamo bekundeten im Onlinedienst Facebook am Dienstagabend ihre "tiefe Trauer über den Verlust von 30 Menschenleben". Von den Unwettern waren demnach vor allem Gebiete im Hochland betroffen.

Auch in anderen ostafrikanischen Ländern hatte es in den vergangenen Tagen heftig geregnet. In Kenia kamen mindestens 49 Menschen ums Leben, nachdem Starkregen am Freitag die Hauptstadt Nairobi und umliegende Gebiete unter Wasser gesetzt hatte.

Zahlreiche Studien belegen, dass heftige Regen- und Dürreperioden in Ostafrika in den vergangenen 20 Jahren häufiger geworden sind. Wissenschafter warnen schon lange, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die Wahrscheinlichkeit, Dauer und Intensität extremer Wetterereignisse wie Starkregen erhöht.

Zusammenfassung
  • In Äthiopien sind nach heftigen Regenfällen mindestens 30 Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen, vor allem im Hochland der Region Gamo, ums Leben gekommen.
  • Auch in Kenia starben in den vergangenen Tagen mindestens 49 Menschen, nachdem Starkregen die Hauptstadt Nairobi und umliegende Gebiete überflutet hatte.
  • Wissenschaftler warnen, dass der menschengemachte Klimawandel die Wahrscheinlichkeit und Intensität von Extremwetterereignissen wie Starkregen in Ostafrika deutlich erhöht.