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17-Jähriger nach Amoklaufdrohung gegen Schule ausgeforscht

Mai 29, 2020 · Lesedauer 2 min

Nach einer Amoklauf-Drohung gegen ein Welser Gymnasium am Donnerstag ist ein 17-Jähriger "aus dem Umfeld der Schule" als Täter ausgeforscht worden. Der Bursch sei geständig, teilte die Polizei mir. Zumindest sechs weitere Poster, die die Drohung in den Sozialen Medien gutgeheißen haben, müssen ebenfalls mit Konsequenzen rechnen. Ein Großteil von ihnen ist den Ermittlern bereits bekannt.

Das Motiv des Burschen ist noch nicht bekannt. Das sei noch Gegenstand von Ermittlungen, so Polizeisprecher David Furtner zur APA. Für die Polizei, die die Tat als gefährliche Drohung einstuft, ist der Fall aber geklärt.

Eltern hatten wegen mehrerer Postings Anzeige erstattet. Auf einem Video etwa ist ein Ausschnitt aus einem Ego-Shooter-Computerspiel zu sehen, in dem der Schütze mit gezogener Waffe auf das Gymnasium zugeht. Unterlegt wurde es mit Teilen des Songs "Pumped Up Kicks". Zudem gibt es ein Posting, in dem auf Englisch für 4. Juni eine Straftat in der Schule angekündigt wird.

Ein Großaufgebot der Polizei hatte daraufhin am Donnerstag die Bildungseinrichtung, in der an dem Tag die Mathematikmatura anstand, durchsucht. Anschließend konnte Entwarnung gegeben und die Klausur wie geplant abgehalten werden. Am Nachmittag postete der mutmaßliche Verfasser, alles sei nur "Satire" gewesen. Die Polizei wertet das aber eher als Schutzbehauptung.

Quelle: Agenturen