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1.300 Polizeieinsätze pro Tag in Wien

05. Feb. 2026 · Lesedauer 2 min

Im Jahr 2025 hat die Wiener Polizei rund 1.300 Einsätze am Tag absolviert - also im Durchschnitt fast einen pro Minute. "Die hohe Zahl an Einsätzen zeigt, wie wichtig eine perfekt funktionierende Einsatzkoordination ist", sagte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) in einer Aussendung am Donnerstag. Insgesamt gingen in der Landesleitzentrale Wien 1.175.411 Notrufe ein, aus denen 474.243 Einsätze hervorgingen, zu denen Beamtinnen und Beamte geschickt wurden.

Ein Schwerpunkt war die Absicherung von Veranstaltungen: Insgesamt wurden 12.642 Kundgebungen mit entsprechenden Maßnahmen begleitet. 2025 wurden 21 Veranstaltungen untersagt, 332 Versammlungen zurückgewiesen. Rund 300 waren von derart großem Umfang, dass hunderte Polizistinnen und Polizisten verschiedener Einheiten im Einsatz standen. "Darüber hinaus sorgte die Wiener Polizei bei 17 Staatsbesuchen, 96 Sportveranstaltungen sowie bei zahlreichen kulturellen und gesellschaftlichen Großereignissen wie dem Donauinselfest, der OSZE-Konferenz, dem Opernball oder den Feierlichkeiten rund um den Jahreswechsel für die Sicherheit der Bevölkerung und der Teilnehmerinnen und Teilnehmer", hieß es in der Aussendung.

Im Zuge von Großeinsätzen rückten 97 Mal Beweissicherungsteams aus und es kam zu 460 Drohneneinsätzen mit über 1.500 Flugstunden. Rund 1.100 Mal wurden sprengstoffkundige Beamte zu Einsätzen hinzugezogen, am häufigsten wegen pyrotechnischer Gegenstände, Präventiveinsätzen, dem Fund von Kriegsmaterial oder verdächtigen Gegenständen, Bombendrohungen oder bei Durchsuchungen.

Zusammenfassung
  • Die Wiener Polizei absolvierte 2025 durchschnittlich 1.300 Einsätze pro Tag, wobei 1.175.411 Notrufe zu 474.243 tatsächlichen Polizeieinsätzen führten.
  • Ein Schwerpunkt lag auf der Absicherung von Veranstaltungen: 12.642 Kundgebungen wurden begleitet, 21 Veranstaltungen untersagt und 332 Versammlungen zurückgewiesen, bei rund 300 Großereignissen waren hunderte Polizistinnen und Polizisten im Einsatz.
  • Zusätzlich rückten Beweissicherungsteams 97 Mal aus, es gab 460 Drohneneinsätze mit über 1.500 Flugstunden und rund 1.100 Einsätze sprengstoffkundiger Beamter, meist wegen pyrotechnischer Gegenstände oder Bombendrohungen.