APA - Austria Presse Agentur

Tausende Impfzertifikate verlieren ab Montag ihre Gültigkeit

06. Dez 2021 · Lesedauer 2 min

Die Gültigkeitsdauer der Impfzertifikate wurde von 360 auf 270 Tage verringert. Die Folge: Viele Impfzertifikate werden mit Stichtag Montag ungültig, die Durchimpfungsrate sinkt.

Tausende Impfzertifikate verlieren in Österreich am Montag ihre Gültigkeit. Grund dafür ist eine rückwirkende Verkürzung der Gültigkeit der Zertifikate im Grünen Pass von 360 auf 270 Tage. Von den Änderungen sind all jene betroffen, die vor dem 11. März ihre zweite Impfung erhalten haben. Damit sinkt auch die Durchimpfungsrate im Land.

Ab 3.1.  Johnson&Johnson Einmal-Stich ungültig

Ausgenommen sind Personen, die genesen und zumindest einmal geimpft sind. Für sie ist das Zertifikat weiterhin 360 Tage lang gültig, hieß es seitens des Gesundheitsministeriums. Ab 3. Jänner 2022 ist das Impfzertifikat einer einmaligen Janssen-Dosis (Johnson & Johnson) nicht mehr gültig.

Neuerungen gibt es auch bei der Impfpflicht. Am Sonntag wurde der Gesetzesentwurf öffentlich. Vorgesehen ist demnach, dass ab Mitte März Strafen für Ungeimpfte fällig werden. Vorgesehen ist  eine Strafhöhe von 600 Euro alle drei Monate vor, die Höchststrafe beträgt 3.600 Euro bzw. 2.400 Euro pro Jahr. Von der Impfpflicht ausgenommen sind Kinder bis 14 Jahren, Schwangere, Genesene bis 180 Tage nach dem positiven Test und Menschen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. 

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Quelle: Agenturen / Redaktion / lam