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Niederösterreich: Infizierte sollen in Spitälern arbeiten dürfen

15. März 2022 · Lesedauer 1 min

Aufgrund von Ausfällen beim Gesundheitspersonal werden in Niederösterreich derzeit Änderungen geprüft.

Landesgesundheitsagentur (LGA) und Landessanitätsdirektion planen konkret, "völlig symptomlose positive Mitarbeiter weiterhin in der Arbeit auf Covid-Stationen zu belassen oder bereits abgesonderte Mitarbeiter in der Freitestung nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern schon bei 25 wieder in den Dienst stellen zu können", sagte Markus Klamminger von der LGA zum "ORF NÖ".

Die Landessanitätsdirektion prüfe aktuell, ob das rechtlich möglich ist, bestätigte die LGA auf Anfrage den ORF-Bericht. Auf ein Ergebnis hofft man laut Klamminger, LGA-Direktor für Medizin und Pflege, in ein bis zwei Tagen. Die Akutversorgung sei gesichert, betonte er. Allerdings könnten planbare Operationen verschoben werden.

3.000 Mitarbeiter fehlen

Wegen CoV-Infektionen, Quarantäne, regulären Krankenständen und Pflegeurlauben fehlen in den niederösterreichischen Landeskliniken aktuell rund 3.000 von 22.000 Mitarbeitern, teilte die LGA auf APA-Anfrage mit. 1.500 davon sind selbst am Coronavirus erkrankt oder gelten als Kontaktpersonen. Nicht jeder Standort sei gleichzeitig betroffen, sagte Klamminger zum ORF: "Primär helfen wir uns gegenseitig aufgrund der großen Organisation aus, wo das noch geht."

Quelle: Agenturen / Redaktion / koa