APA - Austria Presse Agentur

Höchste Sieben-Tage-Inzidenz bei 15- bis 24-Jährigen

04. Jan 2022 · Lesedauer 2 min

In der Woche bis zum 2. Jänner wiesen 15- bis 24-Jährige mit knapp 460 die höchste Inzidenz auf. Weit abgeschlagen am anderen Ende des Spektrum sind die 75- bis 84-Jährigen mit einer Inzidenz von 65,5.

In der Vorwoche hat Omikron die Delta-Variante als vorherrschende Corona-Mutation in Österreich abgelöst. Knapp 3.000 Delta-Fälle standen fast 4.400 Omikron-Fällen gegenüber.

Die höchsten Sieben-Tage-Inzidenzen wiesen laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) im Zeitraum 27. Dezember bis 2. Jänner die 15- bis 24-Jährigen mit 459,5 Fällen je 100.000 Einwohner auf, gefolgt von den 25- bis 34-Jährigen mit 411,7.

Ferien: Niedrige Inzidenz bei Schülern

Die Weihnachtsferien machten sich bei den Kleinkindern und den Schulpflichtigen bemerkbar, weil die Testpflicht an Bildungseinrichtungen wegfiel. Deshalb betrug die Inzidenz bei den Sechs- bis 14-Jährigen "nur" 198,0, bei den unter Sechsjährigen 116,9.

Deutlich stärker betroffen waren die 35- bis 44-Jährigen (331,1) und die 45-bis 54-Jährigen (251,5).

Bisher noch kaum "erwischt" hat die Omikron-Variante die Senioren. Für die 65- bis 74-Jährigen wurde in der Vorwoche eine Sieben-Tage-Inzidenz von 98,4 ausgewiesen, die 75- bis 84-Jährigen kamen auf 65,5 und die über 85-Jährigen auf 67,9. Im PULS 24 Interview geht Simulationsforscher Martin Bicher von der TU Wien jedoch davon aus, dass die niedrige Inzidenz bei Älteren nur temporär ist. 

Simulationsforscher Bicher: 2G "längst kein Label mehr dafür, dass man nicht ansteckend ist"

Martin Bicher von der TU Wien rechnet im Interview mit PULS 24 Anchor René Ach mit fünfstelligen Infektionszahlen.

Quelle: Agenturen / Redaktion / lam