Antigen- oder PCR-Test: Das sind die Vor- und Nachteile

19. Jan. 2022 · Lesedauer 1 min

Wann sollte man auf jeden Fall zum PCR-Test greifen, wann reicht ein Antigentest und wo sind die Grenzen? Laborfacharzt Hans Georg Mustafa erklärt die Unterschiede.

PCR-Tests haben eine höhere "Sensibilität und Spezifität", erklärt Laborfacharzt Hans Georg Mustafa im PULS 24 Interview. Durch die Sensibilität würden positive Personen besser entdeckt werden, durch die Spezifität gebe es weniger Falsch-Positiv-Ergebnisse. Das könnten Antigentests nicht in der gleichen Qualität leisten.

PCR-Tests hätten aber auch einen Nachteil, weil sie länger dauern. "Beide haben ihre Berechtigung", so der Arzt. Man dürfe aber keinesfalls vergessen, dass Tests Momentaufnahmen sind und nicht gegen Ansteckung schützen.

PCR zur Absicherung

Antigentests "namhafter Hersteller funktionieren bei Omikron genauso", beruhigt Mustafa. "Sie brauchen aber eine deutlich höhere Viruslast, um positiv zu werden". Asymptomatische Patienten bräuchten deshalb einen PCR-Test, einen positiv Getesteten müsse man auch mit PCR nachtesten, um die Virus-Variante zu bestimmen.

Marianne LamplQuelle: Redaktion / lam