#IDSF22: Globaler Dialog über verantwortungsvollen Umgang mit Digitalisierung

Anzeige · 13. Mai 2022 · Lesedauer 5 min

2. International Digital Security Forum (IDSF) von 31. Mai bis 2. Juni im MuseumsQuartier Wien

Die Entwicklung digitaler Technologien geht dermaßen rasant vor sich, dass eine wirkliche Auseinandersetzung mit deren Licht- und Schattenseiten schwierig ist. Eine Anpassung der gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen hinkt daher der Markteinführung häufig hinterher. Diese Diskussion ist der Kern des zweiten International Digital Security Forum (IDSF), das von 31. Mai bis 2. Juni 2022 unter dem Motto „Secure digitalisation for a safe, green and sustainable future" im Wiener Museumsquartier stattfinden wird.

Globaler Dialog über gemeinsame Herausforderungen

Das IDSF bringt internationale Akteure aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand zusammen, um einen Diskurs über den verantwortungsvollen Umgang mit der Digitalisierung anzustoßen und so wichtige Rahmenbedingungen für eine Digitalisierung im Dienste einer sicheren und nachhaltigen Zukunft zu thematisieren. Die drei Tage des Forums werden jeweils einem thematischen Schwerpunkt gewidmet: Am Tag 1 wird das Thema „Countering Malicious Activities in Cyber Space“ beleuchtet. Forumstag 2 ist dem Thema „Protecting Digital National & International Critical Infrastructure“ gewidmet. Forumstag 3 steht unter dem Themenfokus „Security and International Relations“. Zusätzlich findet am zweiten Tag, organisiert vom IDSF Programmpartner Vienna Centre for Societal Security (VICESSE), eine eigene Konferenz der Sozialwissenschaften unter dem Titel „Understanding the Challenges of Digital Societies“ statt.

Internationale Gäste und hochkarätige Speaker:innen

Im Rahmen des vielschichtigen Programms werden zahlreiche nationale und internationale Spitzenrepräsentant:innen aus Forschung, Wirtschaft und Politik ihre Sichtweisen rund um den Umgang mit neuen digitalen Werkzeugen darlegen, und Rahmenbedingungen, Regeln und Pflichten für Entwickler:innen und Hersteller, Benutzer:innen und Unternehmen, aber auch Gesetzgeber erläutern.

Die Eröffnung der IDSF erfolgt durch Bundeskanzler Karl Nehammer und Raffi Gregorian, Deputy to the Under-Secretary-General and Director, United Nations Office of Counter-Terrorism (UNOCT) sowie dem IDSF-Initiator Helmut Leopold, Head of Center for Digital Safety & Security am AIT und Josef Hauk, Präsident der ARGE Sicherheit und Wirtschaft (ASW) der Wirtschaftskammer Österreich. Die internationale Dimension des Forums wird einerseits durch einführende Statements der Botschafter:innen Faouzia Mebarki (Algerien), Tadeusz Chomicki (Polen) und Rasa Ostrauskaite (EU/OSCE) und andererseits durch die Präsenz zahlreicher Expert:innen aus dem Bereich des internationalen Friedens- und Konfliktmanagements, darunter etwa der Leiter der EU Beratungsmission in der Ukraine, Antti Hartikainen oder die Leiterin des Zentrums für Konfliktprävention der OSZE, Tuula Yrjölä, unterstrichen. Das Programm besticht durch hochkarätige Keynotes und Vorträge: Unter den Diskutant:innen und Vortragenden befinden sich u.a. Franziska Brantner (Staatssekretärin des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz), Gerhard Krennmair (Head of Manufacturing, msg Plaut AG), Achim Kaspar (COO Verbund AG), Wolfgang Schwabl (CSO, A1 Telekom Austria AG) und Rafal Jaczynski (CSO, Huawei CEE & Nordic Region) und als Anschlussredner, Lukas Mandl, MEP, Vizepräsident des Unterausschusses für Sicherheit und Verteidigung.

Österreich im Mittelpunkt der digitalen Welt

Nachdem die erste Ausgabe des IDSF im Dezember 2020 Corona-bedingt rein virtuell stattfinden musste, setzt man nun bei der zweiten Auflage auf eine hybride Veranstaltung mit Schwerpunkte auf persönlicher Präsenz. Organisiert wird das Forum vom AIT Austrian Institute of Technology in Partnerschaft mit der ARGE Sicherheit und Wirtschaft (ASW) der Wirtschaftskammer Österreich, sowie mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes, des Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, des Bundesministeriums für Inneres, des Bundesministeriums für Landesverteidigung, des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus – verantwortlich für das österreichische Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS – sowie auch in Kooperation mit nationalen Partnerorganisationen wie dem KSÖ Kompetenzzentrum Sicheres Österreich und der Cyber Sicherheit Plattform Austria (CSP). Besonders bereichert wird das IDSF durch die Unterstützung globaler Organisationen wie dem United Nations Office of Counter-Terrorism, der International Atomic Energy Agency (IAEA), sowie dem World Institute for Nuclear Security (WINS).

Helmut Leopold, Head of AIT Center for Digital Safety & Security und Initiator des IDSF: „Bei der IDSF handelt es sich um keine technische Detailkonferenz, welche nur verschiedene Fachspezialist:innen adressiert. Es handelt sich um ein spannendes Dialogforum, bei dem sich internationale Forscher:innen mit Vertreter:innen aus Industrie und Behörden in einer offenen Atmosphäre auf Augenhöhe treffen, um ihre jeweiligen Standpunkte und Sichtweisen auszutauschen und grundlegende Problemstellungen gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven zu erörtern.“

Begleitende Ausstellung innovativer Unternehmen

Begleitet wird das IDSF von einer Ausstellung, die innovativen österreichischen KMU sowie weltweit tätigen Unternehmen aus diesem Bereich eine internationale Bühne bietet. Teil der Ausstellung sind u.a. ARGE Sicherheit und Wirtschaft (ASW) der Wirtschaftskammer Österreich, KSÖ Kompetenzzentrum Sicheres Österreich, Verbund, IKARUS Security Software, X-Net Services, Kapsch Businesscom, Cybertrap, Lieber Software und Sparx Services Central Europe, Softprom, fragmentiX, W&H Dentalwerk, Donau-Universität Krems, SBA Research, DFV Digital Factory Vorarlberg, FH Salzburg, Silkroad 4.0, Vienna Cyber Security and Privacy Research Cluster (VISP), sowie Wirtschaftsagentur Wien.

Auch für weitere interessierte Unternehmen besteht noch die Möglichkeit, ihre Lösungen vor Ort und digital einem internationalen Publikum zu präsentieren. Informationen dazu unter https://idsf.io/service-offerings/.

Die IDSF wir darüber hinaus von A1, Huawei, msg Plaut Austria, Verbund, World Institute for Nuclear Security (WINS) sowie von der DigitalCity.Wien Initiative, der Wirtschaftsagentur Wien in Zusammenarbeit mit der ViennaUp Initiative unterstützt und im Rahmen des Vienna Meeting Fund durch das Vienna Convention Bureau gefördert.

IDSF wird als Green Event gestaltet

Im Einklang mit dem Motto der Konferenz " Secure digitalisation for a safe, green and sustainable future" haben sich die Veranstalter zudem das Ziel gesetzt, die #IDSF22 nach dem Österreichischen Umweltzeichen für Green Events zu organisieren und die Veranstaltung so nachhaltig wie möglich zu gestalten, dies durch zahlreiche Maßnahmen, von der Auswahl regionaler Lieferanten bis hin zur Ressourcenschonung am Veranstaltungsort.

Programm und weitere Informationen: https://idsf.io/

Quelle: APA OTS