Die "Rache" von Strache

24. Jan 2020

Es sind laut Veranstalter rund eintausend Gäste in den Wiener Sofiensälen, die den von Ibiza-, Spesenaffäre und anderen Skandalen gebeutelten Strache bejubeln. Die Wiener FPÖ-Abspaltung DAÖ bietet Strache die Bühne um seine Sicht auf Ibiza medienwirksam zu platzieren: "Ibiza. Mehr muss ich wohl nicht dazu sagen, eine feige Aktion, ein politischer Anschlag, der nicht nur mein Leben und das meiner Familie, sondern die Politik in Österreich in ihren Grundfesten erschüttert hat. Da hat meine ehemalige Partei mit ihren neuen Führungsfunktionären, meinen ehemaligen Wegbegleitern, im wahrsten Sinne des Wortes das Geschäft der Linken vollzogen." Die endgültige Entscheidung, ob Strache für DAÖ tatsächlich bei der kommenden Wien-Wahl antritt, die fällt gestern nicht, dazu sagt Strache aber: "Es bringt nichts in den Rückspiegel zu schauen, mein Blick richtet sich entschlossen nach vorne. Mit euch gemeinsam, wenn ihr auch mir die entsprechende Unterstützung sicherstellt." In den Wiener Sofiensälen hatte Strache diese Unterstützung, trotz aller Skandale. Spät nachts postet er auf Facebook noch ein Bild mit Manfred Haimbucher und Herbert Kickl, dazu "Falsche Freunde lässt man hinter sich. Sie können einem das Wasser nicht abgraben..."