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Teuerung

Inflation im Jänner laut Schnellschätzung bei zwei Prozent

Heute, 08:50 · Lesedauer 2 min

Die Inflation in Österreich hat sich deutlich abgeschwächt. Im Jänner lagen die Preise im Schnitt um 2 Prozent über jenen vom Jänner 2025, wie die Statistik Austria am Mittwoch auf Basis vorläufiger Daten mitteilte.

Ausschlaggebend für die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Teuerung sei das Ende des sogenannten Basiseffektes bei Strom und Preisrückgänge bei Energie generell.

"Dämpfende Effekte gingen von Strom, Gas, Heizöl und Treibstoffen sowie von Industriegütern aus", so Generaldirektorin Manuela Lenk. 

Preisrückgang bei Energie wichtiger Faktor

Allein der Preisrückgang von 4,9 Prozent im Bereich Energie habe die Inflationsrate um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 gedämpft. 

Grund dafür sei unter anderem das Ende des Basiseffekts der mit Jahresbeginn 2025 ausgelaufenen Strompreisbremse, die im Jänner 2026 gesenkte Energieabgabe und der reduzierte Erneuerbaren-Förderbeitrag.

Preise für Dienstleisungen mit Plus von 3,8 Prozent

Industriegüter verteuerten sich laut Statistik Austria mit einem Plus von 0,8 Prozent nur minimal im Vergleich zum Jänner 2025. Die Preise für Dienstleistungen waren mit einem Plus von 3,8 Prozent weiterhin Inflationstreiber, aber ihr Einfluss auf die Inflation verringerte sich im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten. 

2025 hatten Teuerungsraten bei Dienstleistungen deutlich über 4 Prozent betragen, weshalb ihr Einfluss auf die Gesamtinflation entsprechend höher war als aktuell.

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Zusammenfassung
  • Die Inflation in Österreich hat sich deutlich abgeschwächt.
  • Im Jänner lagen die Preise im Schnitt um 2 Prozent über jenen vom Jänner 2025, wie die Statistik Austria am Mittwoch auf Basis vorläufiger Daten mitteilte.