APA/APA/EXPA/REINHARD EISENBAUER/EXPA/REINHARD EISENBAUER

WSG Tirol und LASK wollen im Europacup-Rennen bleiben

22. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Im Kampf um den letzten verbliebenen Europacup-Startplatz der Fußball-Bundesliga erfolgt am Montag (19.00 Uhr/live Sky) die erste Weichenstellung. Im Innsbrucker Tivoli-Stadion treffen Qualifikationsgruppen-Sieger WSG Tirol und der Zweite LASK aufeinander, der Gewinner matcht sich am Donnerstag daheim und am Sonntag auswärts mit Rapid um die Teilnahme an der zweiten Runde der Conference-League-Qualifikation.

Das bisher letzte Duell beider Clubs endete vor knapp vier Wochen in Tirol mit einem überraschend klaren 4:0 für die WSG, danach musste LASK-Coach Andreas Wieland gehen. Seinem Nachfolger Dietmar Kühbauer winkt nun ein Duell mit den Hütteldorfern, die sich erst im vergangenen November von ihm getrennt haben.

Vorerst konzentriert sich der Burgenländer aber ganz auf das Spiel gegen die Wattener. "Mit der WSG werden wir auf einen topmotivierten Gegner treffen. Aber auch wir haben gezeigt, dass wir gut Fußball spielen können. Es wird ein harter Fight, der uns alles abverlangen wird." Das Wochenende sei "bestmöglich zur Regeneration" genutzt worden. "Es gilt jetzt alle Kräfte zu bündeln, um die Partie zu gewinnen und ins Finale einzuziehen", betonte Kühbauer.

Verteidiger Petar Filipovic hofft auf eine angemessene Reaktion auf das jüngste 0:4 gegen die WSG. "Wir müssen aus den Fehlern lernen, die wir vor dreieinhalb Wochen gemacht haben, uns auf den Gegner einstellen, gut regenerieren, die Sachen, die wir schlecht gemacht haben, gut machen. Dann haben wir eine gute Ausgangssituation."

Vor den Tirolern zeigte der 31-Jährige großen Respekt. "Das ist eine gute Mannschaft, sonst würden sie nicht da stehen, wo sie stehen. Sie haben eine gute individuelle Qualität, jetzt gilt es da einen guten Plan zu erstellen für das Spiel am Montag und das Spiel zu gewinnen."

WSG-Coach Thomas Silberberger erwartet einen "absoluten Fight auf Augenhöhe. Der LASK hat natürlich wesentlich mehr Qualität und Erfahrung, aber wir haben die Leichtigkeit des Seins. Wir können frech drauf los spielen", meinte der 48-Jährige, der bei der 1:2-Niederlage im letzten Qualifikationsgruppenmatch in Altach einige seiner Profis schonen konnte. Der LASK hingegen musste beim Heim-3:1 am Freitag über die Admira in Bestbesetzung agieren, um das Play-off-Ticket zu holen.

Quelle: Agenturen