APA - Austria Presse Agentur

WAC gewann mit 3:1 gegen Rapid begehrtes Europacup-Ticket

05. Juli 2020 · Lesedauer 2 min

Der WAC hat in der Fußball-Bundesliga Rang drei erreicht und sich damit wie im Vorjahr die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase gesichert. Die Kärntner schlossen die Saison nach einem 3:1 gegen Rapid mit zwei Punkten Vorsprung auf den LASK ab, der zuhause 0:3 gegen Meister Salzburg verlor. Der Fünfte Hartberg entschied zum Abschluss den Steiermark-Vergleich beim Sechsten Sturm 4:1 für sich.

Marc Andre Schmerböck (23.), Christopher Wernitznig (33.) und Torschützenkönig Shon Weissman (72.) erzielten in Kärnten die Tore zum verdienten Erfolg der Wolfsberger. Bei den Wienern, für die Koya Kitagawa traf (74.), war nach der Fixierung von Endrang zwei sichtlich die Luft draußen.

Für den LASK ist die Saison mit dem letztlich enttäuschenden Platz vier zu Ende gegangen. Am Sonntag mussten sich die Oberösterreicher im letzten Saisonspiel Meister Salzburg mit 0:3 (0:0) geschlagen geben. Dominik Szoboszlai per Foulelfer (67.), Andre Ramalho (72.) und Mohamed Camara (95.) wieder mit Foulelfer stellten in einer lange offenen Partie den achten Sieg im zehnten Meistergruppenspiel der "Bullen" sicher, die nach dem Grunddurchgang noch mit einem Drei-Punkte-Rückstand auf den LASK dagestanden waren.

Der LASK, der in der Vorwoche Platz zwei gegen Rapid verspielt hatte, muss nun in der 3. Qualirunde für die Europa League beginnen. Salzburg durfte indes nicht nur über einen Prestigeerfolg jubeln, sondern stellte auch seinen eigenen Torrekord von 110 Toren ein. Der stammt aus der Saison 2013/14, als aber vor der Reform noch 36 und nicht 32 Runden absolviert wurden.

Hartberg darf indes mit einem Erfolgserlebnis Richtung Liga-Play-off blicken. Zum Abschluss der Bundesliga-Meistergruppe landete die fünftplatzierte Mannschaft von Markus Schopp einen 4:1-Prestige-Sieg im Steiermark-Derby bei Sturm. Die Grazer verabschiedeten sich am Sonntag mit neun Niederlagen in zehn Meistergruppen-Partien und als abgeschlagener Gruppenletzter in die Sommerpause.

Sturms Jakob Jantscher profitierte früh von einem Hartberg-Geschenk (4.), danach nahm die Partie passend zum verkorksten Saisonverlauf der Grazer ihren Lauf. Lukas Gabbichler (33.) und Dario Tadic (37., 44.) schossen eine 3:1-Pausenführung heraus, die Hartberg nicht mehr hergab. Das 4:1 resultierte aus einem Eigentor von Sturm-Verteidiger Anastasios Avlonitis (91.).

Quelle: Agenturen