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Verstappen-Bestzeit zum Test-Finale - Hamilton sieht Hürden

12. März 2022 · Lesedauer 2 min

Weltmeister Max Verstappen hat zum Abschluss des Testprogramms in der Formel 1 vor dem Saisonstart die schnellste Runde gedreht. Der Niederländer benötigte am Samstag bei seinem schnellsten Versuch auf dem Kurs in Sakhir 1:31,720 Minuten. Sein Red-Bull-Teamkollege Sergio Perez war am Vormittag der Schnellste gewesen.

Der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton sieht Mercedes aktuell im Hintertreffen. "Wir müssen einige Hürden überwinden", sagte der Brite.

Verstappen zeigte sich zufrieden. "Der Hauptfokus heute war, die Reifen zu testen, die wir nächste Woche verwenden werden. Das Auto hat sich gut angefühlt und wir haben das vorgenommene Programm durchgebracht, das ist immer positiv", erläuterte der 24-Jährige und insistierte, dass man an den Zeiten nicht viel ablesen könne. "Keiner deckt alles auf oder verwendet die Qualifying-Einstellungen bei den Testfahrten."

Ernst wird es dann in knapp einer Woche, am kommenden Freitag steht das erste Freie Training der neuen Saison in Bahrain an. Hamilton setzte die Chancen, dass Mercedes zum Beginn der Saison konkurrenzfähig sein wird, eher gering an. "Im Moment kann sicher jeder sehen, dass wir nicht die Schnellsten sind. Ich denke, Ferrari sind die Schnellsten und vielleicht Red Bull, dann kommen vielleicht wir oder McLaren", gab er zu verstehen. "Ich denke im Moment nicht, dass wir um Siege fahren werden."

Mercedes mit Problemen 

Die "Silberpfeile" haben in Bezug auf das neue Aerodynamik-Konzept, das ab heuer in der Formel 1 gilt, offenbar noch Anpassungsschwierigkeiten. Mitte dieser Woche war man in Bahrain mit einem radikalen Design punkto Seitenkästen aufgetaucht. "Unser Auto hat das Potenzial, dass wir dort hinkommen können, wir müssen aber lernen, wie wir das freisetzen können", erklärte Hamilton. Die aktuelle Situation fühle sich "ganz anders an als letztes Jahr", so Hamilton, der in der Vormittagssession am Steuer war und am Samstag nur die 17.-schnellste Zeit erreichte.

Hinter Verstappen landeten Charles Leclerc im Ferrari und Fernando Alonso im Alpine. Vierter war Hamiltons neuer Teamgefährte George Russell im zweiten Mercedes. "Wir hatten nicht viele Probleme mit der Zuverlässigkeit und sind durch unser Programm gekommen. In dieser Hinsicht war es positiv", bilanzierte der Brite.

Quelle: Agenturen / mpa