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Vanessa Herzog mit starken Schmerzen, Olympiastart in Gefahr

14. Jan. 2026 · Lesedauer 2 min

Die vierte Olympia-Teilnahme von Eisschnellläuferin Vanessa Herzog ist stark gefährdet. Die Vierte der Spiele 2018 und 2022 jeweils über 500 m musste am Mittwoch wegen starker Rückenschmerzen nicht nur ihr Training in Inzell abbrechen, sondern ihr gesamtes dortiges Trainingslager. Auslöser der Probleme dürfte ein in der Weihnachtszeit erfolgter Trainingssturz der 30-Jährigen sein, ihr Antreten beim Weltcup nächste Woche in Inzell ist nun jedenfalls kein Thema mehr.

Nach dem Sturz ist Herzog noch vor dem Jahreswechsel bei den Staatsmeisterschaften in Innsbruck angetreten. "Seitdem ist es von Tag zu Tag schlechter geworden und die letzten Tage eskaliert", berichtete Ehemann und Trainer Thomas Herzog am Mittwoch der APA. "Vanessa hat so starke Nervenschmerzen, dass sie nicht mehr Eisschnelllaufen kann." Sie werde sich nun in Physiotherapie begeben, für Donnerstag ist ein Termin für eine Magnetresonanz-Untersuchung (MRT) angesetzt. Thomas Herzog: "Ob sich Olympia noch ausgeht, ist zur Zeit mehr als fraglich."

Österreichs Sportlerin des Jahres 2019 hatte Olympia-"Blech" trotz jeweils nicht optimaler Vorbereitung erreicht, vor vier Jahren in Peking war ihr Antreten wegen starker Bandscheibenprobleme lange ungewiss gewesen. In diesem Winter fuhr sie nach nicht zufriedenstellenden Ergebnissen im Dezember den Heerenveen-Weltcup nicht zu Ende und fehlte in Hamar wie auch im Jänner bei der Polen-EM. Bei den Staatsmeisterschaften trat sie dann aber eben an. Die Olympia-Qualifikation hatte Herzog mit schnellen Zeiten bei den November-Weltcups in Nordamerika fixiert.

Qualifiziert ist die Ex-Weltmeisterin für ihre Paradedistanz 500 m wie auch über 1.000 m. Mit diesem Bewerb ginge es für sie am 9. Februar los. Der 500er ist für 15. Februar angesetzt. Der Inzell-Weltcup wäre ihr letzter Wettkampf-Test dafür gewesen. Außer Herzog haben von Österreichs Eisschnelllauf-Verband auch Gabriel Odor, Alexander Farthofer, Jeannine Rosner sowie im Short Track Nicolas Andermann Olympia-Quotenplätze für Mailand/Cortina erreicht.

Zusammenfassung
  • Vanessa Herzog musste ihr Trainingslager in Inzell wegen starker Rückenschmerzen nach einem Trainingssturz abbrechen und kann aktuell nicht trainieren.
  • Ihr Start beim Olympia-Weltcup in Inzell nächste Woche ist ausgeschlossen, und laut ihrem Trainer ist ein Antreten bei Olympia am 9. und 15. Februar "mehr als fraglich".
  • Die 30-Jährige hatte sich die Olympia-Qualifikation bereits im November gesichert, doch eine MRT-Untersuchung am Donnerstag soll nun Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.