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USA dank 1:0-Erfolg über den Iran im Achtelfinale

29. Nov. 2022 · Lesedauer 2 min

Die USA stehen im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Das Team von Coach Gregg Berhalter feierte am Dienstag in Doha einen 1:0-(1:0)-Erfolg über den Iran und sicherte sich hinter England Platz zwei in Gruppe B.

Für die US-Boys ist es der erste Einzug in die K.o.-Phase seit 2014. Der Iran verpasste als Gruppendritter die erstmalige Qualifikation für ein WM-Achtelfinale. Die Stimmung bei dem politisch brisanten WM-Spiel bliebt vor und auch während des Spiels friedlich. Fans beider Seiten begrüßten sich freundschaftlich. Die Spieler des Iran sangen auch bei der Hymne wieder mit, im ersten Gruppenspiel war dies aufgrund der politischen Proteste in der Heimat nicht der Fall.

USA dominiert

Die Amerikaner dominierten die gesamte erste Halbzeit. Zu Beginn konnten sie aus der Feldüberlegenheit allerdings noch kein Kapital schlagen. Nach einer gut getimtem Halbfeldflanke brachte Pulisic zu wenig Druck hinter seinen Kopfball (11.). Wenig später klärte Irans Schlussmann Beiranvand eine scharfe Hereingabe von Sergino Dest (17.).

In der Folge blieben die USA weiter klar tonangebend, bis zur nächsten gefährlichen Aktion dauerte es allerdings eine Weile. Timothy Weah zimmerte den Ball aus neun Metern über das Tor (33.). In Minute 38 mündete die klare Überlegenheit der US-Spieler in der verdienten Führung. Dest legte im Strafraum per Kopf quer auf Pulisic, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte. Der Torschütze prallte in dieser Aktion mit Beiranvand zusammen, konnte nach einer kurzen Behandlung allerdings weiterspielen.

Iran zu ungefährlich

Der Iran enttäuschte in Hälfte eins in allen Belangen. Viele Fehlpässe, kaum gelungene Kombinationen und kein einziger Torschuss standen zu Buche. Kurz vor der Pause hätte es für Team Melli noch schlimmer kommen können, ein Treffer von Weah zählte aufgrund einer knappen Abseitsposition nicht (45+6.). Der Iran zeigte sich im zweiten Spielabschnitt deutlich verbessert, klare Torchancen blieben allerdings Mangelware.  In der Nachspielzeit warf der Iran alles nach vorne. Ein Flugkopfball von Morteza Pouraliganji verfehlte das Gehäuse nur knapp (93.) - die beste Chance des Team Melli im ganzen Spiel. Kurz vor dem Schlusspfiff forderte der Iran noch einen Elfmeter, die Pfeife des Schiedsrichters blieb allerdings stumm.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo