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Turn-Olympiasiegerin Sunisa Lee Opfer von Rassismus

12. Nov 2021 · Lesedauer 1 min

Die 18-jährige US-Turnerin Sunisa Lee ist gemäß eigenen Aussagen Opfer eines rassistischen Angriffs gegen Asiaten geworden. Sie sei kürzlich in Los Angeles mit Pfefferspray angegriffen und beschimpft worden, während sie mit Kollegen auf ein Taxi gewartet habe, erzählte die Mehrkampf-Olympiasiegerin von Tokio mit Wurzeln in Vietnam dem Magazin PopSugar.

Die Eltern der 18-Jährigen, die der indigenen Bevölkerungsgruppe der Hmong angehören, waren während des Vietnam-Kriegs in die USA geflohen. Rassistische Angriffe gegen Menschen asiatischer Herkunft sind laut einer Statistik des FBI seit 2020 sprunghaft angestiegen. Aktivisten glauben, dass dies auf die Rhetorik des ehemaligen Präsidenten Donald Trump zurückzuführen ist, der Covid-19 als "chinesisches Virus" bezeichnet hat.

Mit der Karate-Olympiateilnehmerin Sakura Kokumai und der Snowboard-Olympiasiegerin Chloe Kim hatten sich in den letzten Monaten bereits andere bekannte US-Sportlerinnen über antiasiatischen Rassismus beschwert.

Quelle: Agenturen / mpa