Tennisspielerin Udvardy bedroht - Waffen-Foto auf Handy
Udvardy erhielt die Nachrichten auf ihrem Privat-Handy vor ihrem Viertelfinalspiel beim WTA-Challenger-Turnier im türkischen Antalya gegen die Ukrainerin Anhelina Kalinina, das sie am Ende 6:7,5:7 verlor. "Es war wirklich beängstigend, so etwas zu erhalten", schrieb Udvardy. Nach den Drohungen erhielt die 95. der Weltrangliste Polizeischutz. "Das Konsulat reagierte sehr schnell und schickte drei Polizeibeamte zu meinem Spiel, wofür ich sehr dankbar bin. Die Polizei fuhr auch zu meinen Eltern und meiner Großmutter nach Hause." Nach dem Spiel erstattete Udvardy Anzeige.
Offenbar handelt es sich nicht um einen Einzelfall. "Mir wurde mitgeteilt, dass ähnliche Drohungen in letzter Zeit auch anderen Spielerinnen widerfahren seien und dass man vermute, dass persönliche Daten aus der WTA-Datenbank abgegriffen wurden", schrieb Udvardy. Das werde aktuell untersucht. Sie forderte die WTA auf, die Vorfälle gründlich zu untersuchen und die Spielerinnen zu schützen. "Keine Spielerin sollte so etwas erleben müssen", betonte sie.
Zusammenfassung
- Die ungarische Tennisspielerin Panna Udvardy (27) wurde vor ihrem Viertelfinalspiel beim WTA-Challenger-Turnier in Antalya von einem Unbekannten bedroht, der ihr per Handy Fotos ihrer Familie und eine Pistole schickte.
- Udvardy verlor das Spiel gegen die Ukrainerin Anhelina Kalinina mit 6:7, 5:7 und erhielt daraufhin Polizeischutz, wobei drei Beamte zu ihrem Match entsandt und ihre Familienmitglieder zu Hause geschützt wurden.
- Udvardy berichtete, dass ähnliche Drohungen zuletzt auch andere Spielerinnen trafen und vermutet wird, dass persönliche Daten aus der WTA-Datenbank gestohlen wurden.
