Svancer als Quali-Zweiter souverän ins Big-Air-Finale
Der fünffache Weltcupsieger Svancer landete seine ersten beiden von drei Versuchen und erhielt 92,25 sowie 90 Punkte für seine Tricks. Danach streckte der gebürtige Tscheche seine Hände in die Höhe und ließ sich beim dritten Versuch mit einem Showsprung von den Fans im Livigno Snow Park feiern. Seine höchste Wertung erhielt er für einen Switch Tailbutter 1800 - einer rückwärts angefahrenen Einlage mit einer fünffachen Drehung. Der zweite Trick war eine spezielle Ausführung eines Triple Cork 1620, bei dem er 4,5 Mal um die eigene Achse rotiert und sich dreimal über Kopf dreht.
"Nach dem ersten Sprung war ich sehr erleichtert. Der hat im Training nicht so gut funktioniert, der zweite neue erst recht nicht. Es gibt mir viel, weil die Tricks doch klappen können", sagte Svancer. Für das Big-Air-Finale überlege er, die gezeigten Sprünge einfach "noch cleaner" zu zeigen. Auf den prognostizierten Schneefall freut er sich, denn der olympische Kicker ist pickelhart. "Es ist sehr eisig, ich fahre mit viel mehr Kanten als normalerweise."
Julius Forer verpasste das angepeilte Finale nach einer ambitionierten Vorstellung (83,00 für den ersten Sprung) als 18. doch deutlich. Der Vorarlberger verabschiedete sich mit einem stylischen doppelten Vorwärtssalto von der Olympiabühne.
Zusammenfassung
- Matej Svancer qualifizierte sich mit 182,25 Punkten als Zweiter hinter dem US-Amerikaner Mac Forehand (183) souverän für das olympische Big-Air-Finale in Livigno am Dienstag.
- Der Salzburger zeigte einen Switch Tailbutter 1800 und einen Triple Cork 1620, für die er 92,25 sowie 90 Punkte erhielt, und plant, diese Tricks im Finale noch sauberer zu präsentieren.
- Julius Forer verpasste das Finale nach 83 Punkten im ersten Sprung als 18. und verabschiedete sich mit einem doppelten Vorwärtssalto von der Olympiabühne.
