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Sturm siegt bei angeschlagenen Rapidlern 2:1

28. Aug. 2022 · Lesedauer 2 min

Sturm Graz hat das Schlagerspiel der 6. Runde der Fußball-Bundesliga bei einer angeschlagenen Rapid am Sonntag mit 2:1 für sich entschieden. Drei Tage nach dem blamablen Aus gegen Vaduz und dem Beben in der Führungsebene musste sich Grün-Weiß erst durch einen Elfmetertreffer Tomi Horvats in der 86. Minute geschlagen geben. Der WAC feierte mit einem 3:1 bei der WSG Tirol den ersten Saisonsieg, im Duell der beiden Austrias aus Wien und Klagenfurt gab es in Kärnten ein 3:3.

Rapid kommt auch in der Bundesliga nicht in ruhiges Fahrwasser. Die Hütteldorfer präsentierten sich gegen Sturm in einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie mit guten Ansätzen, am Ende entschieden eine Rote Karte und ein Elfmeter. Sturm rückte durch den dritten Saisonsieg auf Platz drei der Tabelle vor, Rapid ist mit einem Spiel weniger Fünfter.

Nach der Führung durch Nicolas Kühn in der 15. Minute schien vor 19.200 Zuschauern ein Ruck durch Rapid zu gehen, der etwas glückliche Ausgleich durch Gregory Wüthrich (24.) störte diesen Aufwind nur kurz. Die Grün-Weißen präsentierten sich im Vergleich zur historischen 0:1-Niederlage gegen den FC Vaduz fokussierter und ballsicherer, Sturm dagegen zeigte ohne Rasmus Höjlund und Jakob Jantscher im Angriff eine eher unterdurchschnittliche Leistung. In der 86. Minute aber verwandelte Tomi Horvat einen Elfmeter nach Rot-Foul von Martin Moormann zum Gäste-Sieg.

Der Wolfsberger AC feierte am Sonntag den ersten Saisonsieg in der Bundesliga und gab damit die Rote Laterne an Altach ab. Die Mannschaft von Robin Dutt konnte sich mit dem 3.1 (1:1) bei der WSG Tirol auch für die 0:4-Niederlage am Donnerstag gegen Molde rehabilitieren.

Zan Rogelj brachte die Wattener zwar nach bereits fünf Minuten in Führung, der WAC konnte die Partie aber dank Toren von Ante Jasic (15.), Augustine Boakye (60.) und Thierno Ballo (89.) drehen. Der WAC rückte damit auf Rang neun in der Tabelle vor, die WSG rangiert nach der Niederlage auf Rang sechs.

Die Klagenfurter und die Wiener Austria trennten sich in einem trefferreichen Spiel mit 3:3. Beim Remis, das niemanden zufriedenstellen dürfte, schafften zunächst die Wiener zweimal den Ausgleich und sahen bis zur 87. Minute sogar wie der Sieger aus. Doch Klagenfurt schnappte sich durch einen von Andy Irving verwerteten Foulelfmeter noch den verdienten Punkt. So rangieren beide Teams nach sechs Runden bei fünf Punkten im unteren Tabellenmittelfeld.

Quelle: Agenturen