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Straka startet schlecht in US Open - Außenseiter führt

16. Juni 2022 · Lesedauer 2 min

Für Sepp Straka haben die US Open der Golfprofis schlecht begonnen. Der Austro-Amerikaner schrieb am Donnerstag (Ortszeit) beim dritten Major-Turnier des Jahres im Country Club von Brookline nahe Boston ohne Birdie sieben über Par an. Mit 77 Schlägen lag er deutlich außerhalb der Top 100. Die Führung übernahm der kanadische Außenseiter Adam Hadwin mit einer 66. Ein Quintett um den Nordiren Rory McIlroy folgte mit einem Schlag Rückstand.

Straka musste schon auf den ersten vier Löchern ein Bogey und ein Doppel-Bogey hinnehmen. Die zweiten neun Löcher starteten für den 29-Jährigen mit vier Schlagverlusten in Serie dann ebenfalls unerwünscht. Straka spielte die restliche Runde dann jeweils mit Par zu Ende. Der gebürtige Wiener tritt zum zweiten Mal in seiner Karriere bei den US Open an. Vor drei Jahren erreichte er in Pebble Beach mit dem 28. Rang seine bisher beste Platzierung bei einem Major-Event. Diesmal ist am Freitag von Position 136 aus selbst der Cut wohl eine unlösbare Aufgabe.

Der 34-jährige Hadwin, Nummer 105 der Weltrangliste, führt das Feld nach dem Auftakt mit nur 25 Spielern unterhalb der Par-Marke hingegen überraschend an. Einige Favoriten wie McIlroy sind ihm aber dicht auf den Fersen. McIlroy etwa schrieb ausgerechnet am letzten Loch sein einziges Bogey des Tages an. "Ich wollte heute ohne Bogey bleiben. 17 Löcher hat es geklappt", sagte der 33-Jährige.

Titelverteidiger Jon Rahm kam wie British-Open-Sieger Collin Morikawa auf eins unter Par. Rahm suchte auf dem letzten Loch seinen Ball nach einem Abschlag vergeblich. Offenbar hatten zwei Kinder diesen als Souvenir mitgehen lassen. "Ich habe sie weglaufen gesehen mit einem Lächeln auf ihren Gesichtern", konnte der Spanier darüber lachen. Er spielte seine Runde davon unbeeindruckt mit einem neuen Ball zu Ende.

Der sechsfache Major-Sieger Phil Mickelson startete an seinem 52. Geburtstag mit einer 78 hingegen sehr schwach. Der US-Amerikaner hatte sich im Vorfeld aufgrund seiner Teilnahme an der umstrittenen Saudi-Serie LIV mit vielen unangenehmen Fragen konfrontiert gesehen. Von den 156 Golfern, die in Brookline abschlagen, spielten 13 auf der LIV-Tour in der Vorwoche in London. Dort war auch Bernd Wiesberger vertreten. Der Burgenländer hatte die Qualifikation für die US Open wie auch Matthias Schwab verpasst.

Quelle: Agenturen