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Ski Cross: Graf siegte schon wieder

21. Dez. 2022 · Lesedauer 2 min

Für Mathias Graf läuft es im Ski-Cross-Weltcup weiter nach Wunsch. Der 26-jährige Vorarlberger triumphierte am Mittwoch im ersten von zwei Saisonbewerben in Innichen und holte damit in seinem erst vierten Weltcup-Rennen bereits den zweiten Sieg.

Seinen Premierenerfolg hatte Graf, der auch in der Gesamtwertung an der Spitze liegt, im zweiten Val-Thorens-Event am 9. Dezember gefeiert. Sein Landsmann Johannes Rohrweck kam zu Sturz und wurde ins Krankenhaus nach Bozen gebracht.

Graf in Topform

Graf war schon am Dienstag in der Qualifikation der Schnellste gewesen und unterstrich seine Topform auch im Rennen. "Es läuft wirklich gut für mich", sagte der ÖSV-Athlet in einer ersten Stellungnahme. Natürlich hätten ihm die Riesentorlauf-Kenntnisse aus seiner ehemaligen Alpin-Zeit auf dem teilweise Riesentorlauf-ähnlichen Kurs geholfen. "Ich bin besser Riesentorlauf gefahren, als in meiner alpinen Karriere", scherzte Graf.

Vorsprung auf 250 Punkte ausgebaut

Die Starts seien "richtig gut" gewesen. Im Finale kam er als Zweiter weg, konnte sich nach hartem Kampf aber an Reece Howden vorbeikämpfen und am Ende souverän gewinnen. Damit hielt er gleich drei Kanadier auf Distanz, hinter Howden kamen Brady Leman und Kristofor Mahler ins Ziel. Im Weltcup führt Graf nun mit 250 Punkten recht komfortabel vor Howden (201).

Rohrweck stürtzte

Die restlichen Österreicher schieden schon im Achtelfinale aus, darunter Rohrweck, der an dritter Stelle liegend kurz vor einem Sprung aus der Balance und dann zu Sturz kam. Der Val-Thorens-Sieger lag minutenlang auf der Piste und wurde dann mit dem Akja von der Piste abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht. Das soll ersten Informationen zufolge eine Sicherheitsmaßnahme gewesen sein, da der 32-jährige Oberösterreicher mit dem Kopf auf dem Schnee aufgeschlagen war. Rohrweck belegte in der Endabrechnung Rang 25, unmittelbar hinter Claudio Andreatta.

Ofner Achte

Im Frauenbewerb musste sich Katrin Ofner mit Rang acht begnügen. Sie schied im "kleinen Finale" auf dem Weg zu einer besseren Platzierung aus. Sonja Gigler als Zehnte und Andrea Limbacher als 14. schafften auch noch den Sprung unter die Top 15. Der Sieg ging einmal mehr an die Schwedin Sandra Näslund, die damit auch Rennen Nummer vier für sich entschied und beim Punktemaximum (400) hält. Ofner (143) ist Gesamtsiebente.

Quelle: Agenturen / Redaktion / tgo