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Siege für Sturm und Austria - LASK in Lustenau 1:1

11. Sept. 2022 · Lesedauer 3 min

Sturm Graz und die Wiener Austria haben am Sonntag in der achten Fußball-Bundesliga drei Tage nach ihren Europacup-Auftritten Auswärtssiege gefeiert. Die "Veilchen" setzten sich beim TSV Hartberg mit 3:0 durch und sind nun Sechster, die Steirer gewannen bei Austria Klagenfurt 2:0 und festigten damit Rang drei. Der Zweite LASK kam beim viertplatzierten Aufsteiger Austria Lustenau nicht über ein 1:1 hinaus und liegt bereits drei Punkte hinter Spitzenreiter Red Bull Salzburg.

Die "Veilchen" feierten in der achten Runde gegen Hartberg nach Treffern von Andreas Gruber (24.) und Aleksandar Jukic (57.) sowie einem Eigentor von Thomas Kofler (67.) einen 3:0-Auswärtssieg und crashten damit die Geburtstagsparty der TSV-Präsidentin Brigitte Annerl. Die Steirer rutschten auf Rang zehn ab und liegen nur noch zwei Punkte vor Schlusslicht SCR Altach.

Austria-Trainer Manfred Schmid hatte im Vergleich zum Heim-0:0 am Donnerstag in der Conference League gegen Be'er Sheva nur eine Veränderung vorgenommen. Linksverteidiger Ziad El Sheiwi kam neu in die Startformation und spielte damit erstmals seit seinem vor rund zehn Monaten erlittenen Kreuzbandriss wieder für die Profis der Violetten. Der 18-Jährige soll sich allerdings in der Schlussphase neuerlich einen Kreuzbandriss zugezogen haben, berichtete "Sky".

Die Austria spielte die drei Punkte locker nach Hause und tankte damit Selbstvertrauen für das Conference-League-Auswärtsmatch am Donnerstag gegen Lech Posen. Für die Hartberger Anhängerschaft ließ sich die Niederlage dank des von Annerl spendierten Gratis-Biers leichter verkraften. Gratulationen für die seit Sonntag 53-Jährige gab es im Stadion unter anderem von Martin Hinteregger und Toni Polster.

Sturm Graz pirschte sich indes an den zweitplatzierten LASK heran. Mit einem 2:0 (0:0) bei Austria Klagenfurt holte der Vizemeister der abgelaufenen Saison am Sonntag den vierten Sieg im achten Saisonauftritt. Sturm bleibt vor dem Aufeinandertreffen mit Feyenoord Rotterdam in der Europa League am Donnerstag damit auch weiter auf dem Erfolgsweg.

Christian Ilzer wechselte den Erfolg am Wörthersee ein. "Joker" Ivan Ljubic hämmerte den Ball in der 66. Minute ins Kreuzeck, nachdem der zur Pause ins Spiel gekommene Emanuel Emegha an Klagenfurts Torhüter Phillip Menzel gescheitert war. Emegha selbst legte dann in der Nachspielzeit mit seinem dritten Saisontor nach. Austria-Trainer Peter Pacult kann mit seinem Team gegen die Steirer damit weiter nicht gewinnen. Aus fünf Aufeinandertreffen resultierten fünf Niederlagen für den Aufsteiger des vergangenen Jahres.

Sturms Rückstand auf den LASK beträgt nur noch drei Punkte, denn die Linzer mussten sich am Sonntag bei Aufsteiger Austria Lustenau mit einem 1:1 begnügen. Dadurch vergrößerte sich der Rückstand des ersten Verfolgers, der als einziges Ligateam unbesiegt ist, auf Tabellenführer Salzburg nach der achten Runde auf drei Punkte.

Die Linzer sahen nach einem Treffer von Keito Nakamura (23.) im Reichshofstadion vor 4.300 Zuschauern lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Lukas Fridrikas bescherte den Heimischen mit seinem Tor in der 82. Minute aber noch einen Punktgewinn. Unmittelbar danach sah LASK-Rechtsverteidiger Filip Stojkovic wegen Kritik noch die Ampelkarte (83.). Am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. Lustenau ist zwar vier Pflichtspiele sieglos, mit sechs Zählern weniger als die Linzer als Tabellenvierter aber mehr als im Plansoll.

Titelverteidiger Red Bull Salzburg hatte sich bereits am Samstag 3:0 in Ried durchgesetzt. Rapid bezog gegen den WAC eine 1:3-Heimniederlage, die WSG Tirol und Schlusslicht SCR Altach trennten sich 0:0.

Quelle: Agenturen