Sieben Österreich-Stationen im Weltcupkalender 2022/23

26. Mai 2022 · Lesedauer 2 min

Der am Mittwoch beim FIS-Kongress in Mailand abgesegnete und am Donnerstag veröffentlichte Weltcupkalender für die alpine Ski-Weltcupsaison 2022/23 weist sieben Stationen in Österreich auf. Frauen und Männer beginnen traditionell am 22./23. Oktober mit Riesentorläufen in Sölden, am 12./13. November wartet je ein Parallel-Nachtrennen in Lech/Zürs. Semmering, Flachau und St. Anton bei den Frauen sowie Kitzbühel und Schladming bei den Männern sind die weiteren Stationen.

Kurz vor dem Jahreswechsel am 28./29. Dezember fahren Katharina Liensberger und Co am Semmering einen Riesentorlauf und Slalom, am 10. Jänner 2023 wartet der Nachtslalom in Flachau, am 14./15. geht es für die Speedfahrerinnen in St. Anton in Abfahrt und Super-G zur Sache. Die Männer schlagen von 20. bis 22. Jänner bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel auf und ermitteln die Sieger in zwei Abfahrten und einem Slalom, es folgt am 24. Jänner der Nachtslalom in Schladming.

Der Kalender beinhaltet insgesamt 41 Frauen-Einzelrennen an 20 Schauplätzen, davon elf Abfahrten, acht Super-G, zehn Riesentorläufe, elf Slaloms und ein Parallelrennen. Von den 42 Männerbewerben in 21 Orten sind beachtliche 14 Abfahrten gelistet sowie weiters sieben Super-G, je zehn Riesentorläufe und Slaloms sowie das Parallel-Event. Kombinationen sind folglich keine im Programm.

Ungewohnt früh beginnt die Saison für die Speed-Abteilungen. Es finden am 29./30. Oktober für die Männer sowie am 5./6. November für die Frauen je zwei Abfahrten am Matterhorn in der Region Zermatt/Cervinia statt, mit Start in der Schweiz und Ziel in Italien - ein Novum im Weltcup. Für die Frauen geht es nach Slaloms in Levi Ende November zu den Technikrennen nach Killington (USA) und danach weiter zu den Speedbewerben nach Lake Louise in Kanada. Bei den Männern steht Ende November/Anfang Dezember durchaus traditionell Lake Louise und Beaver Creek auf dem Programm.

Der Zagreb-Slalom der Männer gleich nach Jahresbeginn 2023 fiel an Garmisch-Partenkirchen und nach den Ski-Weltmeisterschaften in Meribel/Courchevel (6. bis 19. Februar) steht Johannes Strolz, Matthias Mayer und Co. die nächste USA-Reise bevor. In Palisades Tahoe warten ein Riesentorlauf und ein Slalom (25./26. Februar), in Aspen zwei Abfahrten und ein Super-G (3.-5. März).

Die Frauen krönen am 4./5. Jänner in Zagreb gleich zweimal die Schneekönigin. Ein Comeback feiert Ende Jänner Spindleruv Mlyn in Tschechien und Kvifjell scheint Anfang März mit Frauen- statt Männer-Speedrennen im Kalender auf. Das Weltcupfinale geht wie 2019 von 15. bis 19. März in Soldeu/Andorra in Szene.

Quelle: Agenturen